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David Lynch: Er nutzt die Quarantäne-Zeit für YouTube-Videos


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Regisseur David Lynch hat die Quarantäne-Zeit genutzt, um eine Reihe an YouTube-Videos zu veröffentlichen. Von Wetterberichten, nie zuvor veröffentlichten Kurzfilmen und der Unterstützung von Black Lives Matter ist alles dabei. In einem seltenen, neuen Interview mit „The Daily Beast“ hat der 74-Jährige über seine neue Beschäftigung gesprochen. Die andauernde Corona-Pandemie habe seine Leben zum Besseren verändert, meint Lynch.

Das einfache Glück von YouTube

Bereits nach den Dreharbeiten zu „Twin Peaks: The Return“ hatte er Pläne für einen YouTube-Kanal geschmiedet, nun konnte er diese endlich umsetzen. Jetzt wacht er früher auf, fühlt sich inspiriert, regelmäßig Content aufzunehmen und setzt sich mit den unbegrenzten Möglichkeiten des Internets auseinander.

„[Vor der Quarantäne] würde ich keine Treffen vor 11 Uhr morgens, vielleicht sogar Mittag, ansetzen wollen. Jetzt, so wie heute Morgen, bin ich um 3:30 Uhr aufgestanden, noch weit vor den Vögeln. YouTube verbindet dich auf eine Art und Weise mit der Welt. Man bekommt Inspiration und Ideen und los geht’s.“

Neben Wetterberichten gibt es auch noch eine Serie namens „What Is David Working on Today?“, in der er den Zuschauern einen persönlichen Einblick in seine alltäglichen Aktivitäten gibt, die von Neuerfindung alltäglicher Werkzeuge bis hin zu Bastelprojekten für Miniatur-Mikrofonständer reichen.

Die Videos scheinen ihn zu erfüllen, so sagte er begeistert: „Frieden – wirklicher Frieden – ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern auch die Abwesenheit von Negativität. In echtem Frieden wird alle Vielfalt voll und ganz gewürdigt.“


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