Logo Daheim Dabei Konzerte

Amy Lee und Troy McLawhorn von Evanescence

Weiterempfehlen!
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden
Spezial-Abo
Highlight: Arte-Mediathek: Das sind die besten Musik-Dokus und Konzerte

TV-Tipp: Depeche Mode – „Spirits In The Forest“ plus „101“ auf arte

Der 24. Januar wird ein Depeche-Mode-Tag: An diesem Datum erscheint nicht nur die Anthologie „Mode“ auf 18 CDs, es gibt auch im TV Musik der Synthi-Pop-Band. Arte zeigt den 1988er-Konzertfilm „101“ und danach das neue Werk „Spirits In The Forest“, das erst Ende November 2019 im Kino präsentiert wurde.

Depeche Mode – „Spirits In The Forest“ und „101“

„101“: 24. Januar, 21:50 Uhr, arte

„Spirits In The Forest“: 24. Januar, 23:50 Uhr, arte, Wiederholung: 27. Januar, 5 Uhr

Unsere Review:

Depeche Mode haben hierzulande den Status von Volksmusikanten, was gar nicht abwertend gemeint ist: Sie bringen die Gefühle vieler, wirklich sehr, sehr vieler deutscher Fans auf den einfachsten Nenner. Man kann ihre Lieder nicht nur singen, sondern auch grölen, schunkeln, oder döp-döp-döppen wie einen Scooter-Song – ihre Melodien sind nicht kaputtzukriegen. Jeder kennt mindestens ein Familienmitglied oder Freund, der diese Briten liebt. Man glaubt also, alles zu kennen.

Es tut aber gut, auch mal über den Tellerrand zu blicken. Natürlich kennt die weltweite, riesige DM-Gemeinde längst schon Gleichgesinnte aus allen Ländern, schließlich verabredet man sich über die Foren. Aber für alle anderen ist Anton Corbijns Film „Spirits In The Forest“, der sich sechs ausländischen Anhängern der Band widmet, sehr lohnenswert.

Corbijn hat aus den sensationellen Berliner Waldbühnen-Konzerten von 2018 einen Film montiert, in dem sich Live-Songs mit den Geschichten von diesen Super-Fans abwechseln, deren Biografien derart außergewöhnlich bis berührend sind, dass sie eigentlich eine eigene Erzählung verdient hätten. Sie alle haben kluge Auffassungen, nicht nur über das Werk von Depeche Mode, sondern auch über deren Musik als Soundtrack ihrer persönlichen Lebensbewältigung.

Die Mongolin Indra Amarjagal entflieht der Tristesse eines Plattenbaus in Ulan Bator, in dem sie lebt, seit sie geboren wurde, also seit 22 Jahren. Sie wohnt mit ihrer Großmutter zusammen, die auch schon in der Wohnung ihr ganzes Leben verbracht hat. Indra erklärt ihr die Reiseroute nach Berlin, über Moskau, dort auch ein Konzert, und zurück in nur drei Tagen. „Das kann ich nicht so lange aushalten“, sagt die ältere Dame.

Mit Depeche Mode gegen die Chemotherapie

Daniel Cassús ist ein Brasilianer, der in die europäische LGBTQ-Hauptstadt Berlin geflüchtet ist, um hier sein Coming-out möglich zu machen. Zu den Klängen von „Walking In My Shoes“ erklärt er, wie dienlich die Songs sind, um die Schuldigkeit zu hinterfragen, die der Katholizismus einfordert – Lust, Sünde und Vergebung sind konstante Themen im Schaffen der Band.



FAQ: Depeche Mode, neues Album 2021, Tour – Tickets, Termine, Vorverkauf

Woher wissen wir, ob Depeche Mode 2021 ein neues Album veröffentlichen und auf Tournee gehen? Wissen wir nicht. Aber seit 1993, also seit 27 Jahren, funktionieren Depeche Mode wie ein Uhrwerk. Alle vier Jahre ein neues Album, alle vier Jahre (einmal fünf) eine dazugehörige Tournee. Theoretisch müsste 2021 also im Zeichen der 15. Studioplatte von Dave Gahan, Martin Gore und Andy Fletcher stehen. Theoretisch? Wo also ist das Problem? Abgesehen davon, dass natürlich immer „irgendetwas sein kann“ (Band-Auflösung, Krankheit, Weltuntergang), gibt es aktuell das Corona-Problem. Bands wie Radiohead und The Cure gaben bereits zu verstehen, dass ihre Pläne für 2020/21…
Weiterlesen
Zur Startseite