„Der letzte Tango in Paris“: So reagieren Stars auf die Vergewaltigung

Vor wenigen Tagen tauchte ein 2013 veröffentlichtes Video auf, welches „Der letzte Tango in Paris“-Regisseur Bernardo Bertolucci zeigt. In dem Clip gab er zu, dass er sich gemeinsam mit Marlon Brando gegen die damals 19-jährige Darstellerin Maria Schneider verschworen hat, um eine nicht einvernehmliche Vergewaltigungs-Szene zu drehen.

Butter als Gleitmittel

Bertolucci gab zu, dass Schneider im Vorfeld nicht über eine geplante Änderung während der Dreharbeiten informiert wurde: Für die im Drehbuch verfasste Vergewaltigungsszene nutze Brando (damals 48 Jahre alt) ein Stück Butter als Gleitmittel. So kam es laut Regisseur Bernardo Bertolucci zu der Idee:

„Marlon und ich hatten Frühstück auf dem Boden der Wohnung, in der wir gedreht haben. Dort lag ein Baguette und ein Stück Butter. Wir schauten uns gegenseitig an und wussten sofort, was wir wollten.“

Kooperation

Bertolucci und Brando einigten sich anschließend darauf, Maria Schneider nicht in die neuen Pläne einzuweihen, da Bertolucci ihre Reaktionen „als Mädchen, nicht als Schauspielerin“ haben wollte. Später gab er zu, furchtbar zu ihr gewesen zu sein, da er sie nicht eingeweiht hatte.

Maria Schneider starb am 03. Februar 2011 im Alter von 58 Jahren an Krebs. In einem Interview im Jahr 2007 erzählte sie, dass sie sich vergewaltigt fühlte:

„Ich fühlte mich gedemütigt und auch ein bisschen vergewaltigt, sowohl von Marlon als auch von Bertolucci. Nach der Szene tröstete mich Marlon nicht und es gab auch keine Entschuldigung. Zum Glück gab es nur diesen einen Take.“

Entsetzen und Ekel aus Hollywood

Als am Wochenende bekannt wurde, was wirklich beim Dreh zu „Der letzte Tango in Paris“ vorgefallen ist, nutzten viele Schauspieler Twitter, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Auch Schauspielerin Evan Rachel Wood meldete sich zu Wort, die eigentlich eine Twitter-Pause einlegen wollte.

Hier eine Auswahl der Tweets:

„Westworld“-Star Evan Rachel Wood: „Ich wurde vergewaltigt“


10 Dinge, die Sie über Rammstein garantiert noch nicht wussten

1. Echte Wunden Das Video zu „Rosenrot“ aus dem Jahr 2005 ist nicht nur irgendein Video. Eigentlich verbietet sich die Formulierung „irgendein Video“ für sämtliche Rammstein-Videos sowieso. Bei diesem Beispiel muss die Bedeutung des Wortes „Körpereinsatz“ allerdings neu definiert werden, was die Erzählung des Regisseurs Zoran Bihać verdeutlicht. Die Band hatte bereits bei den Clips für „Links 2, 3, 4“ und „Mein Teil“ mit ihm zusammengearbeitet. „Rosenrot“ setzte nochmals neue Maßstäbe. Die Mitglieder von Rammstein spielen eine Gruppe Mönche, die sich im Laufe der Erzählung selbst geißeln. So weit, so gut – normalerweise erledigt man die entstehenden Wunden mit Make-Up. Nichts besonderes an einem professionellen…
Weiterlesen
Zur Startseite