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Highlight: Eine Zeitreise durch die Geschichte der Beatles: 50 Jahre das „Weiße Album“

Beatles und Marlon Brando beleidigt: Quincy Jones entschuldigt sich für „Wortdurchfall“

Für einen Augenaufschlag dürfte Quincy Jones die am häufigsten zitierte Persönlichkeit der Musikindustrie gewesen sein. Wir sprechen allerdings nicht von den 80er-Jahren, sondern vom Jahr 2018.  In mehreren Interviews, unter anderem auch mit der US-Ausgabe des ROLLING STONE, zog der Musikproduzent vom Leder, plauderte aus dem Nähkästchen und verteilte verbale Watschen.

So bezeichnete er die Beatles als miserable Musiker, die ihre Instrumente nicht beherrschten und sprach Taylor Swift jede Fähigkeit ab, einen Song schreiben zu können. Auch U2 bekamen ihr Fett weg – für Jones‘ sind sie inzwischen over und nicht mehr in der Lage, auch nur eine gute Single herauszubringen.

Am meisten Aufregung verursachte er aber mit der Enthüllung, dass Michael Jackson für „Billy Jean“ bei Donna Summer abgekupfert und Marlon Brando mit Richard Pryor Sex gehabt hätte. Da wunderte es nicht, dass Jones zugleich noch bekannt gab, den wahren Mörder von JFK zu kennen.

Kooperation
Michael Jackson und Quincy Jones
Michael Jackson und Quincy Jones

Gute Unterhaltung oder beginnende Demenz?

Nicht jeder fühlte sich von den illustren Kommentaren des 84-Jährigen erheitert. Michael Jacksons Erben stellten öffentlich die Frage, ob der „Thriller“Produzent sich bereits in „den ersten Phasen einer Demenz“ befinde.

Auch seine eigene Töchter hielten wenig von den Aussagen ihres Vaters, sprachen in dem Zusammenhang von „dummen Sachen“. Wohl auch aufgrund dieser Familienintervention bat Quincy Jones nun um Entschuldigung für seinen „Wortdurchfall“.

Quincy Jones
Nimmt keinen Blatt vor den Mund: Quincy Jones

„Eines der größten Probleme ist, dass diese Ungehobeltheiten den sehr realen Botschaften widersprechen, die ich versucht habe, über Rassismus, Homophobie, Armut… und was auch immer zu vermitteln“, schrieb Jones in einem eigenen Beitrag auf seiner Twitter-Seite.

Er bitte bei „jedem, den meine Worte beleidigt haben“, um Verzeihung und fügte an, dass es ihm vor allem wegen seiner Freunde leid tue, die noch da sind oder, die nicht mehr auf Erden weilen.

 

Michael Ochs Archives Getty Images
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