„Die Schöne und das Biest“: Über 170 Millionen US-Dollar Einnahmen am ersten Wochenende

Es gab viel Freude im Vorfeld der Premiere von „Die Schöne und das Biest“, aber auch ein paar dunkle Wolken am Horizont der Realverfilmung des Disney-Klassikers: Konservative Christen in den USA und in Russland starteten Protestaktionen gegen die Ausstrahlung des Films – da einer der Charaktere homosexuell ist und man deren Ansicht nach Kinder vor „dieser Art von Propoganda“ schützen müsse.

Dass diese Anti-Haltung offenbar glücklicherweise nur von einem winzigen Bruchteil der Bevölkerung ausgeht, zeigen die Kino-Einnahmen des Start-Wochenendes in den USA – und die stiegen in wirklich schwindelerregende Höhen. Zwischen 170 und 174 Millionen US-Dollar sollen die Erlöse allein in Amerika betragen; geschätzt weitere 100 Millionen Dollar sollen in Europa eingenommen worden sein.

Rekord für 2017

Damit ist dem Film, in dem Emma Watson die Rolle der Belle übernimmt, der sechste oder siebte Platz in der Liste der erfolgreichsten Filmstarts aller Zeiten sicher – je nachdem, ob das Märchen bei der genauen Analyse der Zahlen die Einnahmen in Höhe von 174,1 Millionen US-Dollar übertreffen kann, die „Iron Man 3“ im Jahr 2013 erzielte.

Kooperation

Einen Rekord hält „Die Schöne und das Biest“ bereits sicher: Die Adaption des Klassikers ist der erste Film 2017, der die 100 Millionen Dollar-Marke am Eröffnungswochenende knackt. Mit den Gesamteinnahmen der Disney-Verfilmung hat Schauspielerin Emma Watson sogar sich selbst überholt: Mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2“ wurden am ersten Kino-Wochenende über 169 Millionen US-Dollar eingespielt, auf der Liste der erfolgreichsten Start-Wochenenden aller Zeiten steht er auf Platz acht.

Ob „Die Schöne und das Biest“ auch die Realverfilmungen weiterer Disney-Klassiker zahlenmäßig einholen wird, bleibt abzuwarten: Die Neuauflage des „Dschungelbuch“ erzielte im vergangenen Jahr Kinoerlöse von nahezu einer Milliarde US-Dollar.


Arcade Fire liefern neuen Song für „Dumbo“-Remake

Die Neufassung von „Dumbo“ dürfte vielleicht die spannendste der zahlreichen Realverfilmungen großer Disney-Klassiker sein, mit der der Micky-Maus-Konzern zur Zeit Kasse macht. Das liegt daran, dass es sich um einen originären Stoff ohne Vorlage handelte, der zugleich einer ganzen Künstlergeneration wegen seiner melancholischen Tiefe sehr viel bedeutet(e). Wohl auch deswegen stürzte sich Regisseur Tim Burton mit großer Leidenschaft auf den Stoff, bezeichnete er ihn doch mehrfach als einen seiner Lieblingsfilme. Der Soundtrack des Remakes bekommt dabei eine ganz besondere Note: Arcade Fire haben eine neue Version von „Baby Mine“ aufgenommen. Das Herz-Schmerz-Lied, geschrieben von Frank Churchill und Ned Washington, 1941…
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