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Die „Simpsons“ prophezeiten auch Richard Bransons Reise ins All


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Über die Jahre haben „Simpsons“ immer wieder ihre hellseherischen Kräfte unter Beweis gestellt. Die jüngste bestätigte Vorhersage des gelben Orakels: Richard Bransons Weltraumausflug vom Juli 2021.

Milliardär Richard Branson gründete bereits 2004 sein Raumfahrtunternehmen „Virgin Galactic“ – ganz so unwahrscheinlich war es also nicht, dass der Unternehmer eines Tages ein Raumschiff besteigen würde. Am 11. Juli dieses Jahres gewann Branson schließlich das Rennen der Giganten und machte sich noch vor Amazon-Gründer Jeffrey Bezos auf ins Weltall.

Mit Staffel 25 der „Simpsons“ – die Animationsreihe ist inzwischen die langlebigste TV-Serie aller Zeiten – wurde Branson schon 2014 ins All geschickt. Die betreffende Folge mit dem Titel „Malen nach Bezahlen“ zeigt den Weltraum-Touristen beim genießen eines teuren Gemäldes. Etwas Sozialkritik versteckt sich bekanntlich in nahezu jeder Simpsons-Episode und natürlich stellt diese keine Ausnahme dar.

Präzise Vorhersagen seit 1989

Die Simpsons ziehen die US-Politik durch den Kakao
Auch Donald Trumps US-präsidentschaft sahen die Simpsons kommen.

Mit ihren Prophezeiungen sorgt die animierte Sitcom regelmäßig für Schlagzeilen. Ob Lady Gagas Super-Bowl-Auftritt oder Donald Trumps Präsidentschaft – die Simpsons haben es vorausgesehen. Seit 1989 hat die Zeichentrick-Serie einen festen Platz im Fernsehprogramm rund um den Globus. In Deutschland laufen aktuell die 22 Folgen der 32. Staffel.

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Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Television – „Adventure“

„Marquee Moon“ ist die grandiose, „Adventure“ die gute Platte. Sie erlitt das klassische Zweites­-Album­Schicksal: Die Kritik war enttäuscht, die Fans waren enttäuscht, die Verkäufe mehr als enttäuschend. Tatsächlich feh­len „Adventure“ die Direktheit und Dringlichkeit des Debüts, die Songs sind sorgfältig produziert und ge­schmirgelt, und es sind auch deutlich andere Songs. Seltsa­men Klänge der Ondioline Aber was für ein Auftakt: der straighte Rock von „Glory“, dann die überlegene Eleganz von „Days“, wo sich die verblichenen Byrds und die noch unge­borenen R.E.M. treffen und Tom Verlaine eines sei­ner schönsten kleinen Gitarrensoli spielt. Oder „The Fire“ mit seiner assoziativen Lyrik und den seltsa­men…
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