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Dolly Parton rettete Kind bei Netflix-Dreh das Leben


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Bei den Dreharbeiten zu dem neuen Weihnachts-Musicalfilm „Christmas On The Square“ rund um Country-Star Dolly Parton soll die Sängerin einem Kind das Leben gerettet haben, wie das neunjährige Beinahe-Opfer Talia Hill nun öffentlich machte.

Hill, die als Schauspielerin und Tänzerin in der neuen Netflix-Produktion mitspielt, verriet kürzlich im Gespräch mit der US-Zeitschrift „Inside Edition“, dass niemand Geringeres als Dolly Parton das Mädchen vor einem tödlichen Unfall bewahrte.

Dolly Parton: „Nun, ich bin eben ein Engel“

„Wir waren am Set, und ich war an der Kakao-Station, und sie sagten, geht zurück auf eure Anfangspositionen“, erinnert sich Talia Hill zurück. „Da bewegte sich ein Fahrzeug, und ich ging, und dann packte mich jemand und zog mich zurück, und ich schaute auf und es war Dolly Parton.“

Als sie realisierte, dass es Parton war, die sie gerettet hatte, stand sie ziemlich „unter Schock“, erzählt sie weiter. Daraufhin, so Hill, habe die Musikerin zu ihr gesagt: „Nun, ich bin eben ein Engel, weißt du?“ – eine Anspielung auf ihre Rolle in „Christmas On The Square“, bei der es sich um einen Engel handelt.

Zuletzt habe die Countrysängerin sie noch umarmt, geschüttelt und gesagt: „Ich habe dein Leben gerettet.“ Hill: „Und meine Mutter weinte und sagte: ‚Ja, das hast du, Dolly Parton, ja, das hast du‘.“

Anfang Oktober veröffentlichte die Country-Sängerin ihr neues Weihnachtsalbum „A Holly Dolly Christmas“, Ende November folgte nun der Musical-Film „Christmas On The Square“ auf Netflix. Die Handlung erinnert an Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte. Nur dass Scrooge kein alter, verbitterter Mann ist, sondern eine offenbar hochbeschäftigte Frau namens Regina Fuller, die von Christine Baranski gespielt wird.

Mrs. Fuller ist offenbar drauf und dran, einer ganze Stadt die Weihnachtszeit vermiesen. Zum Glück kommt Parton in Engelsgestalt daher und versucht, ihr Herz zu erwärmen. Vierzehn Original-Songs der Sängerin durchziehen den Film, dazu die eine oder andere Tanzeinlage.

Da Regisseurin Debbie Allen nebenbei eine renommierte Choreografin ist, sitzt jeder Schritt im Musical. Abgerundet wird die Besetzung durch Jenifer Lewis, Jeanine Mason, Treat Williams, Josh Segarra und Mary Lane Haskell.


Golden-Globe-Nominierung für die Netflix-Serie „Unorthodox“

Bereits bei der Veröffentlichung erhielt die Netflix-Original-Miniserie „Unorthodox“ international viel Beachtung. So sprach die „New York Times“ über eine „atemberaubende“ Emanzipationsgeschichte. Nun wurde die Serie für einen Golden Globe nominiert. Maria Schrader ist jedoch nicht nur als Regisseurin bekannt, sie besetzte auch eine Rolle in dem Film „Aimée & Jaguar“. Zudem hat die deutsche Regisseurin für den Film einen Emmy gewonnen und bekam als erste Deutsche den wichtigsten US-Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Regie für eine Miniserie, Film oder Drama“. Die Netflix-Serie spielt sowohl in den USA als auch in Deutschland. Die Szenen in New York basieren dabei auf dem…
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