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Eagles Of Death Metal: Roadie verstarb im Bataclan in den Händen seiner Freundin

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Eagles Of Death Metal: Roadie verstarb im Bataclan in den Händen seiner Freundin

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Von den 130 Menschen, die am 13. November bei mehreren terroristischen Attentaten in Paris ihr Leben verloren, wurden allein im Bataclan bei einem Konzert der Eagles Of Death Metal 89 Personen getötet. Während sich die Bandmitglieder noch in Sicherheit bringen konnten, wurde ihr Roadie und Merchandise Manager Nick Alexander tödlich verletzt.

Wie nun seine Ex-Freundin Helen Wilson in einem vom britischen „Guardian“ veröffentlichten Statement berichtete, verstarb Alexander in ihren Armen. Sechs Monate nach den fatalen Ereignissen berichtet sie von den letzten Stunden ihres Freundes, mit dem sie zu dem damaligen Zeitpunkt nicht mehr zusammen war. So erzählte sie, dass sie ihn, nachdem er getroffen wurde, auf dem Boden schützte. Sie stellte sich – wie viele andere in dem Konzertsaal – zum eigenen Schutz tot, hielt dabei die ganze Zeit seine Hand festumschlungen.

„Er sagte mir, dass er kaum noch Luft bekomme, deshalb bat ich ihn, fest meine Hand zu nehmen“, so Wilson gegenüber dem Blatt. „Der Mann mit der Waffe war sehr groß und hatte dunkle Haare. Er kam in unsere Nähe und schoss wahllos drauflos. Ich versuchte Nick zu schützen, indem ich seinen Körper mit meinen Beinen bedeckte und meine Arme um ihn legte.“

Die junge Frau versuchte Alexander später mit Mund-zu-Mund-Beatmung zu helfen und ihm Kraft zu geben. „Ich sagte ihm immer wieder, dass er mich nicht verlassen darf und dass ich ihn liebe“, so Wilson. Doch seine Verletzungen waren zu schwer. „Als ich ihn fragte, ob alles okay sei, sagte er zu mir: ‘Ich werde sterben!’ Ich sagte ihm, dass das nicht passieren würde. Doch mit der Zeit wurde sein Körper immer kühler und auch seine Augen veränderten sich. Schließlich wurde sein Körper völlig leblos.“

Die US-Bürgerin traf Alexander laut „Guardian“ 2006 in Liverpool. Zwei Jahre lang waren sie ein Paar, dann gingen sie unterschiedliche Wege. Doch obwohl Wilson nach Frankreich zog, brach ihr Kontakt niemals ab. Die Nacht vor dem Anschlag im Bataclan verbrachten sie gemeinsam; Wilson besuchte die Konzertstätte, um mit Alexander etwas Zeit zu verbringen, während er am Merchandising-Stand arbeitete.

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