Eilmeldung: Prince sagt sein Berlin-Konzert ab


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>>> Galerie: Das kann man sich für 332 Euro kaufen

Prince sagt sein Konzert in Berlin (3. Juni) ab. Das gab sein Management „Purple Pr“ bekannt. Offizielle Begründung: „unforeseen production issues“ – „unvorhergesehe Produktionsschwierigkeiten“.

Laut „Purple Pr“ bekommen Ticketbesitzer den vollen Eintrittspreis zurück.

In Berlin hatten die Veranstalter des einzigen Deutschland-Auftritts (3. Juni) mit schwacher Nachfrage zu kämpfen. Eine knappe Woche nach Vorverkaufsstart ist das ca. 4.000 Leute fassende Tempodrom noch immer nicht voll gewesen. Ein Grund hierfür dürften die Ticketpreise sein, die anfangs zwischen 297 und 332 Euro, nach geringer Nachfrage dann zwischen 188 und 332 Euro angeboten wurden.

In den vergangenen 15 Jahren hat Prince in Deutschland gerade einmal sechs Konzerte gegeben. Der Auftritt im Tempodrom bietet den intimsten Rahmen, den der Musiker für ein – offizielles – Konzert hierzulande bieten würde.

Alles andere als ein ausverkauftes Haus wäre ein Flop gewesen – für den Konzertveranstalter.

Wut, Verblüffung, Sarkasmus – auf Facebook hatten ROLLING-STONE-Leser unterschiedlich auf die Ankündigung des Prince-Konzerts (Berlin, Tempodrom, 3. Juni) mit den hohen Ticketpreisen reagiert. „332 Euro würde ich  … .nicht mal für Jim Morrison …“, schreibt etwa ein User.