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Ekki Maas von Erdmöbel zum Thema Urheberrecht

Die Debatte um den Wert der Popmusik tobt schon lange. Und war zwischenzeitlich bereits runtergekocht. Verleger und Verwerter feilschten verbissen um Prozente. Vergütungssysteme für Download-Plattformen und Streaming-Dienste gerieten zu einem drögen, komplizierten Verhandlungsmarathon. Doch unter der Oberfläche brodelte längst ein Grundsatzstreit um die Zukunft des geistigen Eigentums. Ein komplexes Patentregelungs-Papier wie das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) löste europaweite Demonstrationen aus. Der rasante Aufstieg der Piratenpartei wiederum, die eine grundsätzliche Neuregelung des Urheberrechts anstrebt, förderte den Gegenbeißreflex auf Produzentenseite. Eine vielschichtige Allianz der Verunsicherten entstand, die von der Copyright-Initiative einer Titelstory des „Handelsblatt“ bis zur Protestnote der „Tatort“-Autoren reichte. Auf der anderen Seite verstärkten schmissige Piraten-Parolen wie „Es gibt kein Grundrecht darauf, mit Kunst Geld zu verdienen“ die allgemeine Aufregung. Als dann noch Element-of-Crime-Frontmann Sven Regener mit seiner Wutrede im Bayrischen Rundfunk gegen die grassierende Umsonst-Mentalität im Internet polemisierte, war der Kulturkampf auch wieder im Pop angekommen, wo er seitdem seine Runden macht. Das kürzlich ausgesprochene Urteil des Landgerichts Hamburg zum YouTube-GEMA-Konflikt hat den Druck auf die zerstrittenen Parteien dabei noch verstärkt. 

Der ROLLING STONE hat Musiker und Produzenten in Deutschland gefragt, wie ihre Position in der Debatte um Urheberrecht und Gratiskultur ist. Unsere Umfrage förderte vor allem viele Absagen und Unsicherheiten zu Tage: Gehört man also zum uncoolen Establishment, wenn man die bisherigen Copyright-Regelungen gar nicht so schlecht findet?

Wir werden in den kommenden Tagen die einzelnen Statements von Künstlern wie Inga Humpe, Bela B., Westbam, Smudo, Tom Liwa, Frank Spilker, Phillip Boa und Ekki Maas online veröffentlichen. Los geht es mit Ekki Maas, seines Zeichens Musikproduzent, Videokünstler und natürlich festes Mitglied der von uns sehr geschätzten Erdmöbel.

Ekki Maas zum Thema Urheberrecht:

Klar, die Leute, die ihren Lebensabend anhand der GEMA-Einnahmen ausgerechnet haben, ängstigen sich natürlich vor der geballten Schwarmdoofheit des Internet-Pöbels, die das Bezahlen abschaffen wollen, weil man ja sowieso alles umsonst bekommen kann.  Und jetzt, wo hoffentlich die FDP nicht mehr da ist, wird es woanders Ersatz für den Wirtschaftsliberalismus geben. Womöglich werden die Piraten da den Ton angeben.



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Einmalig: Rolling Stone, Musikexpress und Metal Hammer machen gemeinsame Sache! Besondere Zeiten fordern besondere Aktionen. Deshalb haben sich die Redaktionen von Rolling Stone, Musikexpress und Metal Hammer zusammengetan, um euch in den kommenden Wochen von Montag bis Freitag um 19 Uhr ein kleines Privatkonzert zeigen zu können. Und zwar auf allen drei Websites gleichzeitig! Unsere #DaheimDabeiKonzerte sind eine einmalige Aktion – jede der drei Musikredaktionen hat Künstler ausgewählt, gemeinsam präsentieren wir sie nun. Also bieten unsere #DaheimDabeiKonzerte mal einen Metal-Act, mal eine Songwriterin und ein andermal eine Elektropop-Band. Denn Musik verbindet. Schaut rein, lasst euch überraschen – und bleibt gesund!…
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