Fleet Foxes veröffentlichen überraschend neues Album „Shore“


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Fleet Foxes haben überraschend ihr neues Album „Shore“ herausgebracht. Es umfasst insgesamt 15 Songs, die vor und während der grassierenden Coronavirus-Pandemie aufgenommen wurden und nun via ANTI- Records das Licht der Welt erblicken.

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Einer offiziellen Pressemitteilung zufolge hat sich Robin Pecknold beim Schreiben der neuen Songs diesmal von Künstler wie Arthur Russell, Nina Simone, Sam Cooke und Emahoy Tsegué-Maryam Guebrou inspirieren lassen.

„Für mich ist ‚Shore‘ ein Ort der Sicherheit am Rande von etwas Ungewissem“, erklärt der Sänger, „auf der einen Seite fühlt man sich von dem unbekannten Abenteuer angezogen, aber gleichzeitig ist man froh darüber, den festen Boden unter den Füßen zu spüren.“

„Shore“ -Artwork

Im Gegensatz zu den Vorgängerplatten sei Pecknold dieses Mal endlich dazu in der Lage gewesen, den Entstehungsprozess in vollen Zügen zu genießen. „Seit dem unerwarteten Erfolg des ersten Fleet-Foxes-Albums vor mehr als zehn Jahren habe ich mehr Zeit, als ich es zuzugeben wage, in einem Zustand der Sorge und Angst verbracht“, gesteht der Musiker in einem offiziellen Statement, „besorgt darüber, welche Musik ich machen soll, wie sie aufgenommen wird, was andere Künstler tun, meinen Status unter ihnen, wie meine Stimme klingt und meinen psychischer Zustand auf Tour.“

Ausgerechnet die weltweite Pandemie und die gesellschaftlichen Veränderungen innerhalb der USA hätten nun dazu beigetragen, dass er seine Sorgen aus dem Weg habe räumen können. „Als die Pandemie außer Kontrolle zu geraten schien und ich erkennen musste, dass ich in einem gescheiterten Staat lebe, beobachtete ich zahlreiche Proteste gegen systemische Ungerechtigkeiten, an denen ich schließlich ebenfalls teilnahm“, so Pecknold. „Die Angst, die ich bis dahin in Hinblick auf das neue Album verspürt hatte, war plötzlich komplett verschwunden. Im Vergleich zum restlichen Weltgeschehen kam mir die Sache auf einmal furchtbar klein vor.“

„Musik ist gleichzeitig die unwichtigste und wichtigste Sache auf der Welt“

Dennoch wolle er die Bedeutung von Musik in solch stürmischen Zeiten keinesfalls klein reden. „Musik ist gleichzeitig die unwichtigste und wichtigste Sache auf der Welt“, fährt Pecknold fort, „wir brauchen sie nicht zum Überleben, aber ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.“

Begleitet wird das neue Album von einem einstündigen 16mm-Roadmovie mit demselben Namen, das von Kersti Jan Werdal produziert wurde und mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen aus dem Pazifischen Nordwesten aufwartet.

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Beim Filmen habe sich Werdal von den Songs der neuen Fleet-Foxes-Platte inspirieren lassen. „Ich hörte mir das Album beim Autofahren an und hielt immer mal wieder an, um jene Landschaften einzufangen, die die Stimmung des jeweiligen Songs einfingen, zeitgleich aber auch für sich selbst stehen konnten“, so der Regisseur über seinen Arbeitsprozess. Der Film solle demnach mit dem Album koexistieren und es ergänzen, statt in einem symbiotischen Verhältnis zu ihm gesehen zu werden: „Ich hoffe, dass der Film wie das Album ein Gefühl von Optimismus und Stärke reflektiert.“

„Shore“ ist der Nachfolger zum 2017 veröffentlichten „Crack-Up“ RS-Autor Max Gösche dazu: „Robin Pecknolds Opus Nummer drei ist eine brüchige Folk-Utopie.“

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