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Queen: Wie Freddie Mercury einst das „Sushi-Problem“ Gary Numans löste


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Der britische Musiker Gary Numan berichtet in seiner Autobiografie „(R)evolution“ nicht nur von seiner turbulenten Lebensgeschichte, sondern auch von einer rührenden Begegnung mit der Queen-Legende Freddie Mercury, die sich in den 1980er Jahren nach einem Queen-Konzert in Tokio ereignet haben soll.

Wie Numan berichtet, habe er sich damals zeitgleich mit Queen in Tokio aufgehalten und spontan ein Konzertticket für ihre Show an dem besagten Abend gekauft. Doch der Brite musste schnell feststellen, dass er als Fan im Publikum nicht lange unentdeckt blieb. „Was ich nicht bemerkt hatte, war, dass ich in Japan bereits ziemlich erfolgreich war.“ Weiter hieß es: „Ich war erst seit ungefähr einem Jahr in Großbritannien sehr erfolgreich. Mir ist noch nie in den Sinn gekommen, dass es hier zu einem Problem werden könnte.“

„Am Ende mussten die Mitarbeiter mich retten“

Gary Numan habe nämlich zunehmend die Aufmerksamkeit der Konzertbesucher*innen auf sich gezogen. „Am Ende mussten die Mitarbeiter mich retten und hinter die Bühne bringen. Ich traf die Band und erklärte ihnen, was passiert war, und sie nahmen mich unter ihre Fittiche“, so der heute 63-Jährige. Wie Numan weiter berichtet, haben ihn Queen im Anschluss an ihre Show in eines der beliebtesten Sushi-Restaurants der Stadt eingeladen. Doch was sich der Musiker damals nicht zu sagen wagte war, dass er eher einen „einfachen Geschmack“ habe und Sushi diesem nicht wirklich entsprach.

Weil der Brite nicht für Umstände sorgen wollte, habe er sich aber dazu entschieden seine Sushi-Abneigung zu verkneifen, was allerdings nicht unbemerkt an Freddie Mercury vorbei gegangen sei. Irgendwann, so erinnert sich, Numan „kam Freddie Mercury herüber und sagte: Mein Lieber, du isst nicht, was ist das Problem?“ Daraufhin habe er erklärt: „Mach dir keine Sorgen um mich, ich bin einfach umgehauen sei hier. Ich bin ein großer Queen-Fan.“

Freddie Mercury überraschte mit liebevoller Geste

Doch Freddie Mercury hakte nach. „Er fragte mich, was ich gerne essen würde und ich sagte zu ihm: McDonald’s, aber keine Sorge, ich hole mir nachher etwas.“ Doch was dann passierte, rührt Numan noch bis heute: „15 Minuten später taucht diese Limousine draußen auf und der Fahrer steigt mit einer McDonald’s-Tasche aus! Freddie sprach ein leises Wort mit dem Manager, gibt ihm ein paar Yen und da war ich – mit McDonald’s in einem Top-Sushi-Restaurant in Tokio mit Queen!“

„Ich war wie vom Blitz getroffen, aber sie waren alle so liebenswerte, bodenständige Menschen“, so der Musiker, der später zu dem Queen-Schlagzeuger Roger Taylor eine tiefe Freundschaft entwickelte. Doch Gary Numan verrät in „(R)evolution“ auch, dass es sich in Tokio nicht um seine erste Queen-Begegnung handelte.

Zum ersten Mal habe er die Band in den 1970er Jahren als 16-jähriger Fan kennengelernt, wo er feststellte, wie liebevoll Queen mit ihren Fans umging. „Andere Bands eilten immer zu ihren Limousinen und ignorierten alle, aber Queen war anders. Sie luden alle in ihre Umkleidekabine ein, plauderten mit allen und unterschrieben alles. Es war eine Lektion, wie man diejenigen behandelt, die dich unterstützen.“ Das nehme er sich bis heute zum Vorbild.


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