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George Michaels Schwester Melanie: Tod zu Weihnachten

George Michaels Schwester Melanie Panayiotou ist verstorben – exakt drei Jahre nach dem Popstar. Die ein Jahr jüngere Melanie wurde 55 Jahre alt. Die Todesursache ist noch unbekannt.

Panayiotou, die viele Jahre als Friseurin arbeitete, wurde von ihrer älteren Schwester Yioda Panayiotou am 25. Dezember leblos in ihrem Haus in Hampstead, London, aufgefunden. Das Verhältnis Melanies zu George Michael soll sehr eng gewesen sein. Sie erbte große Teile seines Vermögens und Immobilien.

Melanie Panayiotou, 1986

Ein Fremdverschulden schließt die Polizei derzeit aus, wie die „Daily Mail“ berichtet. Laut Statement der Behörden sei der Tod als „unerwartet“ einzustufen. Ein Rechtsanwalt der Familie hat den Todesfall bestätigt und bittet um Rücksichtnahme, dass derzeit keine Fragen beantwortet werden würden.

Erst im November hatte sich Melanie Panayiotou zu Wort gemeldet – sie verteidigte George Michael, dem von Elton John in dessen Autobiografie bescheinigt wurde, dass er Probleme mit seiner Homosexualität hätte. Panayiotou sagte, dass ihr Bruder dagegen stolz gewesen sei, schwul zu sein.

Der Sänger selbst sagte in einem Interview: „Ich hatte nie ein moralisches Problem damit, schwul zu sein. Ich dachte, ich hätte mich ein paar Mal in eine Frau verliebt. Dann verliebte ich mich in einen Mann und erkannte, dass nichts an der Liebe zu diesem Mann Liebe war.“

Dave Hogan Getty Images

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George Michael hinterlässt viele unveröffentlichte Lieder. ROLLING STONE stellt einige vor, die im Netz kursieren – dazu Songs, die auf Compilations oder als Standalone-Aufnahme ein eher unbeachtetes Dasein fristen. 1. Maybe It's Not Your Time Das "Trojan Souls"-Projekt ging George Michael nach "Listen Without Prejudice Vol. I" von 1990 an. Der Sänger, dem immer mehr an ein Verschwinden von der Bildoberfläche gelegen war, hatte nun folgendes Ziel: Als Songwriter einen gewichtigen Fußabduck hinterlassen, in dem er anderen Künstlern Lieder gibt, und er als Duettpartner unauffällig mit einspringt. Daher das "Einschleichende mit anschließendem Kuckuck" wie im Plattentitel. Janet Jackson wäre darunter…
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