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George Michael: 5 traurige Lieder über den Tod


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George Michael ist von uns gegangen, und der Tod war auch in seiner Musik allgegenwärtig – spätestens mit seinem Album „Older“ (1996), das er für seinen an Aids verstorbenen Freund Anselmo schrieb.

In seinen Songs widmete George Michael sich dem Selbstmord in seiner Familie („My Mother Had A Brother“), dem Tod von Kindern („You Have Been Loved“), aber auch der Unsterblichkeit von Popstars – und wie es denn sein könne, dass die Großen sterben, wenn es einen Gott gibt („John And Elvis Are Dead“).

George Michael: 5 traurige Lieder über den Tod

John and Elvis are Dead

Eine Ode an die Vorbilder – Marvin, Lennon, Elvis – und die Leugnung der eigenen Sterblichkeit. Und wenn es nur darum geht, sich beim Psychiater auszuheulen (aus: Patience, 2004)


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My Mother Had A Brother

„My mother had a brother / They say that I was born on the day that he died“ – der Selbstmord des Onkels am eigenen Geburtstag prägte George Michaels eigenes Verhältnis zum Tod. Und das Recht auf Leben ohne Bürde. (aus: Patience, 2004)


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Jesus to a Child

Mit Nonstop-Kiffen und Latin Jazz als Arrangement der Wahl gelingt ihm ein meisterliches Trauerstück um den Tod des allerliebsten Menschen, und wie man das am Totenbett aushält (aus: Older, 1996)


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You Have Been Loved

Es gibt vielleicht nichts Schlimmeres als das eigene Kind beerdigen zu müssen, und George Michael hat das gleichermaßen bewegendste wie friedvollste Lied dazu geschrieben (aus: Older, 1996)


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Praying For Time

Die besten Antikriegslieder erscheinen nicht nach dem Krieg, sondern nehmen das schlimme Ereignis vorweg. So wie diese Friedenshymne, die kurz vor dem ersten US-Golfkrieg erschien (aus: Listen Without Prejudice, Vol. I, 1990)


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