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Kylie Minogue beim Glastonbury: Emotionales Wiedersehen mit Nick Cave

Vierzehn Jahre nachdem Kylie Minogue das Glastonbury Festival im britischen Somerset headlinen sollte, kehrte sie am Sonntagnachmittag (30. Juni) mit einigen besonderen Gästen auf die Festival-Bühne zurück.

Zwar konnte die Sängerin dieses Jahr keinen Headliner-Auftritt abstauben, spielte dafür aber auf der großen „Pyramid“-Bühne zur sogenannten „Sonntagnachmittag-Legenden-Zeit“, zu der jedes Jahr große Künstler aus den verschiedensten Genres auftreten. 2005 musste die damals 37-Jährige ihren Auftritt aufgrund ihrer Brustkrebs-Erkrankung absagen. An diese schwere  Zeit erinnerte sie sich auch am Sonntag sichtlich gerührt zurück.

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„Ich hätte schon 2005 auf dieser Bühne stehen sollen“

Den Tränen nahe erklärte die Sängerin noch einmal, warum sie damals auf ihr Glastonbury-Konzert verzichten musste: „Ich hätte schon 2005 auf dieser Bühne stehen sollen, aber aufgrund der Umstände konnte ich das damals nicht. Ich wünschte, einige Dinge hätten sich anders abgespielt, aber so ist nunmal das Leben, nicht wahr? Jetzt und hier sind wir gemeinsam an diesem Ort versammelt.“

Vor einem begeisterten Publikum betrat zur Überraschung aller dann Nick Cave die Bühne, um mit Minogue ihr gemeinsames Duett „Where The Wild Roses Grow“ zu spielen. 1995 hatten die beiden die düstere Ballade veröffentlicht.

Kylie Minogue und Nick Cave im Musikvideo zu „Where The Wild Roses Grow“
Kylie Minogue und Nick Cave im Musikvideo zu „Where The Wild Roses Grow“

Später bedankte Minogue sich außerdem herzlich bei der Band Coldplay. Bei ihrem eigenen Glastonbury-Konzert 2005 hatten sie ihr zu Ehren den Hit „Can’t Get You Out Of My Head“ gespielt. Momente später betrat Sänger Chris Martin die Bühne und das zweite Duett des Nachmittags folgte.

Dass Kylie dieses Jahr „nur“ die Sonntagnachmittag-Zeit für ihren Auftritt bekam, konnten viele Zuschauer nicht nachvollziehen: „Sie hat noch mindestens eine weitere Stunde an Material..Gebt ihr den Headliner-Auftritt, den sie verdient!“, so ein Fan.

Dave Tonge Getty Images

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