Highlight: Die besten Hardrock-Alben aller Zeiten: Guns N‘ Roses – „Appetite For Destruction“

Guns N’Roses: Axl Rose arbeitet wie besessen an neuen Songs

Im einem Gespräch mit dem „Classic Rock Magazin“ hat Guns-N‘-Roses-Gitarrist  Slash nun wohl endlich ausgesprochen, was bereits die Spatzen von den Dächern pfiffen: Frontmann Axl Rose arbeitet inzwischen längst an neuen Songs.

Möglich ist das natürlich nur, weil sich die Band im vergangenen Jahr noch einmal zusammenraufte und mit ihrem (nahezu vollständigen) klassischen Line-Up auf Tour ging, um die Rock-Rente noch etwas aufzubessern. Für viele waren es die besten Shows der vergangenen Jahre, manche hatten natürlich trotzdem etwas auszusetzen. „Wir werden sehen, was passiert“, sagte Slash erst einmal vieldeutig über neues Material. „Ich meine, ich wage keinen Blick in die Zukunft. Jetzt, da wir die Probleme der Vergangenheit beseitigt haben und wieder zusammen sind, werden wir zusammenhalten. Weil der ganze Mist, den wir in den Neunzigern zusammen erlebt haben, die ganze Scheiße verursacht hat, kam von außen sehr viel auf uns zu, so dass wir jetzt, da das irgendwie eliminiert ist, nur noch uns selbst überlassen sind. Nun verstehen wir uns verdammt gut.“

Guns N’Roses wachsen als Band neu zusammen

Das klingt auf jeden Fall schon einmal danach, dass die Aufnahmen für ein neues Album von Guns N’Roses möglicherweise nicht sofort wieder alles zerstören, was sich die Musiker in den vergangenen Monaten aufgebaut haben. Slash bestätigte in dem Interview, dass Axl Rose sich längst ins Studio zurückgezogen habe, um neue Lieder zu schreiben – oder an alten zu werkeln. „Ich meine, Axl hat eine Menge Scheiße, die er bereits aufgenommen hat, also werden wir da rein gehen und einfach anfangen, in das Ding reinzukommen, und wenn wir dann eine Platte machen und dann eine Tour machen, könnte ich mir vorstellen, dass das alles endlos weitergeht.“

Kooperation
Slash (r.) und Axl Rose

Guns N’Roses feierten in diesem Jahr das Jubiläum ihres Meisterwerks „Appetite For Destruction“ mit einer ausgesprochen edel ausgestatteten Deluxe-Box. Die Neufassung der Platte wurde sogar zu einem unerwarteten Chart-Erfolg.

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Unabhängig davon erregte die Band Aufsehen mit der Entscheidung, den Track „One In A Million“ für die Reissue-Edition auszusparen. Das Lied, enthalten auf der EP „GN’R Lies“ im Jahr 1988, sorgte seinerzeit für heftige Diskussionen, weil es aus der Perspektive eines rassistischen und homophoben Menschen geschrieben war.

Die Zeilen “Police and niggers, that’s right / Get outta my way / Don’t need to buy none of your / Gold chains today,” sowie “immigrants and fagots / They make no sense to me /  They come to our country / And think they’ll do as they please / Like start some mini-Iran / Or spread some fucking disease“ waren für viele schwer zu schlucken. Gegenüber dem amerikanischen ROLLING STONE erklärte Slash zu der Rauswurf-Entscheidung: „Wir haben im Kollektiv entschieden, dass der Song einfach keinen Platz im Box-Set hat. Es hat nicht lange gedauert. Es gab keine großen Stammtisch-Diskussionen darüber“.

Ollie Millington Getty Images

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