Highlight: 10 Dinge, die Sie über Rammstein garantiert noch nicht wussten

Heino feiert Bühnen-Abschied – mit den Ärzten, aber ohne Rammstein

Vergangenen Freitag (1. März) startete Heino, der sehr blonde Herr mit der sehr dunklen Sonnenbrille, in seine „Und Tschüss“-Abschiedstournee in Nürnberg. Der finale Abgang von Heino umfasst neben seinen frühen Schlager- und Volksklassikern auch diverse gecoverte Party- und Rocksongs. Mit auf der Setlist ist zum Beispiel seine Version des Ärzte-Songs „Junge“, der fast schon zu seinem eigenen Hit geworden ist.

Heinos „Rammstein-Klassiker“ hingegen – viele Leute gehen gerade deswegen zu einem seiner Konzerte – sucht man auf der Liste vergebens. Grund dafür könnte sein Zwist mit der Band sein.

Rammstein-Rüge

Heino hatte für seine neue LP ursprünglich ein Cover von „Engel“ eingesungen. Doch die Band war damit nicht einverstanden, weil sie keine Anfrage erhalten hatte, und verbat dem Sänger letztlich ihren Hit in neuem Gewand zu veröffentlichen.

Kooperation

Seinen ersten Hardcore-Flirt mit Rammstein hatte Heino bereits 2013 mit „Sonne“ – nach anfänglicher Entrüstung ließ die Band den chronischen Sonnenbrillenträger gewähren und lud ihn sogar zum gemeinsamen Auftritt beim Wacken Open Air ein. „Die waren so professionell, so nett, so freundlich und zuvorkommend, tolerant und respektvoll“, schwärmte Heino über Rammstein nach der Show.

„…und Tschüss (Das letzte Album)“ von Heino hier bestellen

Heinos Color-Rado-Mix

Dieser Enthusiasmus ist nun aber scheinbar verflogen. Als Folge nahm Heino auch sein von der Band genehmigtes Cover „Sonne“ aus dem Programm – stattdessen gibt es auf seiner Abschiedstour Rocksongs von Die Ärzte („Junge“) , Die Toten Hosen („Tage wie diese“) und Sportfreunde Stiller („Ein Kompliment“) zu hören.

Bekannt wurde der Sänger eigentlich mit Liedern wie „Blau blüht der Enzian“, „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ oder „Hohe Tannen“. Der 80-Jährige gehört seit 1965 mit mehr als 1.000 Liedern und über 50 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten und produktivsten Künstlern Deutschlands.


10 Dinge, die Sie über Rammstein garantiert noch nicht wussten

1. Echte Wunden Das Video zu „Rosenrot“ aus dem Jahr 2005 ist nicht nur irgendein Video. Eigentlich verbietet sich die Formulierung „irgendein Video“ für sämtliche Rammstein-Videos sowieso. Bei diesem Beispiel muss die Bedeutung des Wortes „Körpereinsatz“ allerdings neu definiert werden, was die Erzählung des Regisseurs Zoran Bihać verdeutlicht. Die Band hatte bereits bei den Clips für „Links 2, 3, 4“ und „Mein Teil“ mit ihm zusammengearbeitet. „Rosenrot“ setzte nochmals neue Maßstäbe. Die Mitglieder von Rammstein spielen eine Gruppe Mönche, die sich im Laufe der Erzählung selbst geißeln. So weit, so gut – normalerweise erledigt man die entstehenden Wunden mit Make-Up. Nichts besonderes an einem professionellen…
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