„Hereditary“ ließ Corey Taylor das Blut in den Adern gefrieren


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Corey Taylor, der Frontmann von Slipknot, wurde während der „For the Love of Horror“-Convention am 22. und 23. Oktober in Manchester nach dem seiner Meinung nach gruseligsten Horrorfilm der letzten 10 Jahre gefragt.

Für ihn ist es der Film „Hereditary – Das Vermächtnis“ von Ari Aster aus dem Jahr 2018, denn der Film brachte den Sänger dazu, sogar zu pausieren, um sich zu beruhigen. Er betonte außerdem, er sei ein Fan von „Midsommar“ (2019) , der ebenfalls von Aster ist, doch gegen den Psycho-Horror in „Hereditary“ komme dieser nicht an.

Taylor bekam die Frage nach dem gruseligsten Horrorfilm während einer Fragerunde gestellt und antwortete: „’Hereditary‘ ist der Film, bei dem ich durch die Laken in meinem Bett geschwitzt habe. Das war so ungemütlich, Alter. Ich und Alicia [Taylor] dachten: „Lass uns einen verdammten Horrorfilm einschalten, ja?“ Wir saßen einfach [mit geschocktem Gesichtsausdruck] da.“

Taylor weiter: „Ich meine nur die… jeder kennt diese Szene. Ich war so erschrocken, dass ich den Film unterbrechen und herumlaufen musste. Es war ein Trip, Alter. Ich liebe ‚Midsommar‘ auch, aber ‚Hereditary‘ hat einfach etwas so Tolles an sich. Ich wusste einen Scheißdreck darüber, als ich den Film sah, und am Ende dachte ich nur: ‚Das kann ich nicht mehr vergessen. Oh mein Gott.‘ Ich meine, es war DIESES Niveau von ‚Heilige Scheiße‘. Das ist also definitiv ganz vorn.“

Handlung von „Hereditary – Das Vermächtnis“

Im Alter von 78 Jahren stirbt Ellen Taper Leigh, die Mutter von Annie. Diese beschreibt ihre verstorbene Mutter als verschwiegene und in sich gekehrte Person, die jedoch in Wahrheit an einer dissoziativen Identitätsstörung gelitten hat. Der Vater von Annie hungerte sich aufgrund von Depressionen zu Tode und ihr älterer Bruder hat sich im Alter von 16 Jahren aufgrund seiner Schizophrenie erhängt.

Als ihre beiden Kinder Charlie und Peter eines Abends auf eine Party gehen, kommt es zu einem Unfall und Charlie stirbt. Ihre Mutter erleidet daraufhin einen Nervenzusammenbruch und Peter leidet an Angstzuständen und entwickelt albtraumhafte Visionen. Peter wirkt wie besessen und schlägt irgendwann sein Gesicht auf einen der Schultische. Für den Vater Steve wird alles zu viel und er findet Annie, die für ihn ab dem Punkt nur noch wie eine Geisteskranke wirkt, habe Schuld an der Entwicklung ihres Sohnes. Danach überschlagen sich die Ereignisse.