„In Memoriam“: Stan Lee, Bruno Ganz und Burt Reynolds bei den Oscars gewürdigt

Bevor bei den Oscars die wichtigsten Auszeichnungen des Abends verliehen werden, zeigt die Academy eine Montage, die die jüngst verstorbenen Künstlern würdigt. „In Memoriam“ lässt die Verluste von bedeutenden Akteuren wie Stan Lee, Burt Reynolds und vielen anderen geliebten Darstellern über die Leinwand laufen. Ein emotionaler Moment der Preisverleihung.

Die Musik dazu stammte von John Williams – eine ehrenhafte Wahl, um an so liebevoll verstorbenen Persönlichkeiten wie Burt Reynolds, Margot Kidder, Penny Marshall, Stan Lee, Neil Simon und Albert Finney zu erinnern.

Alle sind gleichberechtigt

Die Montage „In Memoriam“ ist eine Hommage an Menschen aus allen Bereichen der Branche, vom Titeldesigner über den Publizisten bis zum Bühnenbildner. Alle sind gleichberechtigt, sei es der Komponist Michel Legrand, der Stop-Motion-Animator Will Vinton, die Charakterdarstellerin Barbara Harris, der Charakterdarsteller James Karen oder der Drehbuchautor William Goldman.

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Zu den weiteren genannten Personen gehörten die legendären Filmemacher Bernardo Bertolucci, Milos Forman, Claude Lanzmann, Vittorio Taviani, Ermanno Olmi, Niciolas Roeg und Gloria Katz, Anne V. Coates, der Kameramann Robby Müller sowie die Schauspieler Tab Hunter und Bruno Ganz.

Vermisst wurden der Regisseur Stanley Donen, der Avantgarde-Filmemacher, Kritiker Jonas Mekas sowie die Schauspielerin und Filmemacherin Sondra Locke.


Nach Oscar-Kritik: „Bohemian Rhapsody“-Schnittmeister ist selbst unglücklich mit Film

„Bohemian Rhapsody“ gehörte zu den großen Gewinnern bei der diesjährigen Verleihung der Academy Awards. Kein Film räumte mehr Goldstatuen ab als das Biopic über Queen und ihren Sänger Freddie Mercury. Während sich die meisten über Rami Maleks Oscar für die besten Hauptrolle freuten, wurde recht schnell Kritik laut an dem Preis für den besten Schnitt, der „Bohemian Rhapsody“ ebenfalls zugestanden wurde. Viele fanden das mindestens merkwürdig, war der Film doch weniger wegen seiner ästhetisch aufregenden Schnitte als vielmehr für seine attraktive Gestaltung in Erinnerung geblieben. Zum Vergleich: Der siegreiche Schnittmeister John Ottman trat in seiner Kategorie gegen Filme wie „BlacKkKlansman“…
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