Highlight: Oscars: Alle „Bester Film“-Gewinner von 1990 bis 2019 im Ranking

Oscars 2019: „Bohemian Rhapsody“ Gewinner der Abends – Rami Malek bester Hauptdarsteller

„Bohemian Rhapsody“ hat seine Favoritenrolle der letzten Wochen bei den Oscars tatsächlich bestätigt. In Los Angeles gab es am Sonntag (24. Februar, in Deutschland in der Nacht zu Montag) insgesamt vier Goldjungen.

Der wichtigste Preis davon dürfte natürlich der für Freddie-Mercury-Darsteller Rami Malek gewesen sein. Er gewann in seiner Dankesrede alle Herzen des Publikums im Saal und vor den Fernsehschirmen, als er sagte, dass mit der Geschichte über den Queen-Sänger vor allem die eines homosexuellen Migranten gewürdigt würde – und dass solche Storys bitternötig seien.

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Drei weitere Oscars  heimste das Biopic vor allem in tschnischen Kategorien ein, darunter in jenen für den besten Ton, den besten Tonschnitt und den besten Schnitt. Letzterer Preis dürfte durchaus eine große Überraschung gewesen sein, gehört er doch unter Experten mit zu den wichtigsten Preisen. Schließlich entsteht ein Film erst im Schneideraum. Glück für „Bohemian Rhapsody“: Die Academy wollte die Ausstrahlung u.a. für den besten Schnitt eigentlich nicht mehr im TV zeigen, um die Veranstaltung rasanter zu gestalten. Nach Protesten vieler Hollywood-Stars blieben die Kategorien aber live im Programm.

Kooperation

Dass „Bohemian Rhapsody“ an diesem Abend mit fünf Nominierungen eine Rolle spielen könnte, deutete schon die Einführung an: Brian May und Roger Taylor brachten das Haus gemeinsam mit Sänger Adam Lambert zum Stampfen, als sie „We Will Rock You“ und „We Are The Champions“ spielten.

„Green Book“ überraschend bester Film

Die 91. Verleihung der Oscars entwickelte sich über den Preisregen für „Bohemian Rhapsody“ (Quote Preise/Nominierungen 4:5) hinaus durchaus zu einer spannenden, nicht immer erwartbaren Show, bei der „Green Book“ drei Awards abstaubte – auch für den besten Film. Alfonso Cuaron erhielt für „Roma“ seinen zweiten Regie-Oscar und Olivia Colman schnappte Glenn Close den Oscar als „Beste Hauptdsretllerin“ weg. Lady Gaga, ebenfalls in dieser Kategorie nominiert, bekam den Goldjungen für den „Besten Filmsong“. Bester fremdsprachiger Film wurde nicht „Werk ohne Autor“, sondern „Roma“.


Anna Calvi spricht über die Darstellung von Queerness in Filmen wie „Bohemian Rhapsody“

„Wenn ich „Bohemian Rhapsody“ sehe, merke ich, dass wir noch weit von einer Art Gleichheit entfernt sind.“ Anna Calvi äußerte sich zur Darstellung von Queerness in der Kunst und forderte eine offenere Behandlung, nachdem Filmen wie „Bohemian Rhapsody“ Straightwashing vorgeworfen wurde. Die Sängerin und Ausnahmegitarristin hinterfragte gesellschaftliche Normen und Vorstellungen zu Geschlechterrollen auf ihrem aktuellen Album „Hunter“. „Nun, ich werde nicht so oft gefragt, wie es ist, eine Frau zu sein und Gitarre zu spielen? Das wurde ich auf der ersten Platte oft gefragt. Das war wirklich lächerlich.“ Calvi war zwar ermutigt zu sehen, wie weit das Verständnis und die…
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