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James Blunt glaubt, dass Carrie Fisher schon von ihrem frühen Tod wusste

Erst nach ihrem Tod wird noch einmal bewusst, welche Quelle der Inspiration Carrie Fisher für viele ihrer Kollegen war. Die Schauspielerin pflegte Freundschaften, die weit über ihr Business hinausgingen. Nun hat der britische Sänger James Blunt in einem Gespräch mit der „Sunday Times“ aus dem Nähkästchen geplaudert und berichtet, dass auch er mit der „Star Wars“-Darstellerin in einem äußerst engen Kontakt stand.

So habe er bei ihr zuhause wohnen dürfen, als er gerade in den USA seine erste Platte „Back To Bedlam“ (2004) aufnahm. „Fisher war meine amerikanische Mutter und eine echte Bereicherung für mich“, sagte der 42-Jährige. Blunt und Fisher waren zuvor ins Gespräch über seine Musik gekommen und der Sänger hatte ihr verraten, in Los Angeles seine Songs aufnehmen zu wollen. So bot sie ihm laut Blunt an, bei sich zu wohnen.

Carrie Fisher
Carrie Fisher

Debbie Reynolds ließ sich nur mit Make-Up blicken

Dabei entstand sein Hit „Goodbye My Lover“ nach eigenen Angaben mit einem Klavier im Badezimmer der Schauspielerin. Außerdem erzählte Blunt, dass er Debbie Reynolds (die nur wenige Stunden nach ihrer Tochter an den Folgen eines Hirnschlags verstarb) nur zu Gesicht bekam, wenn sie sich zuvor ausreichend mit Make-Up zurecht gemacht hatte.

Insofern war „Back To Bedlam“ auch stark geprägt von seiner Erfahrung in der Wohnung der Leia-Darstellerin, war es doch im Grunde eine Art Leben im „Irrenhaus“ mit ihr, wie der Sänger sagte. Einmal soll Fisher auch von ihrem Tod gesprochen haben. „Sie holte eines Tages einen Pappaufsteller von sich als Leia, auf dem ihr Geburtstag und ihr Todesdatum auf der Vorderseite stand“, so der Musiker. „Ich habe versucht, mich daran zu erinnern, was dort stand – aber ich glaube, dass es nun früher war, als es dort stand.“

Blunt – zuletzt mit einem selbstironischen Auftritt bei „Circus HalliGalli“ zu Gast – veröffentlicht Ende März seine neue LP „The Afterlove“

Alberto E. Rodriguez Getty Images for US-IRELAND ALLIANCE


Kritik: John Williams in Wien – der Popstar und seine Jünger

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