Highlight: Joaquin Phoenix: 7 Fakten, die Sie über den „Joker“-Darsteller kennen müssen

9,6! „Joker“ verbucht höchste IMDb-Wertung für einen Comic-Film

Schon Wochen vor dem offiziellen Kinostart stellt „Joker“ mehrere Rekorde auf. Keine Comic-Verfilmung machte wohl in den letzten Jahren bei einem Filmfestival so viel Furore wie die Schurken-Biographie von Todd Phillips in Venedig.

Insgesamt acht Minuten lang applaudierte das Publikum. Danach gab es fast ausschließlich überschwängliche Kritiken von der Fachpresse. „What a gloriously daring and explosive film“, schrieb etwa ein Redakteur des „Guardian“. „Ohnehin vergisst man bis ganz kurz vor Schluss, dass man einen Comicfilm schaut“, urteilte Andreas Borcholte auf SpiegelOnline.

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Nun schlägt sich die positive Stimmung auch mit einer Zahl in der Filmdatenbank IMDb wieder. Dort hat „Joker“ nach der offiziellen Premiere eine Bewertung von 9,6 eingeheimst. Keine andere Comic-Verfilmung erzielte diesen Traumwert eine Woche vor dem Leinwanddebüt. (In Deutschland startet „Joker am 10. Oktober.)

„The Dark Knight“ bekam etwas weniger Applaus

Zum Vergleich: „The Dark Knight“ rankte vier Wochen vor dem Kinostart bei 9,0, der gefeierte und auch an der Kinokasse immens erfolgreiche „Avengers: Endgame“ erreichte gar nur 8,6. Schlüsselt man die Bewertung der IMDb weiter auf, so lässt sich erkennen, dass mehr als 89 Prozent der User eine volle 10 vergaben. Auffällig ist allerdings, dass gerade die Hardcore-Nutzer der Filmdatenbank eher etwas skeptisch reagieren. Unter den Top-1000-Usern errang „Joker“ bisher nur die durchschnittliche Wertung von 6,8. Amerikanische Zuschauer sind gegenüber nichtamerikanischen zudem etwas vorsichtiger.

Der Hype um die jetzt schon als oscarreif gewertete „Joker“-Darstellung von Joaquin Phoenix (der am Set ziemlich leiden musste) lässt inzwischen auch Warner umdenken. Bislang war der Film als Stand-Alone-Fassung angedacht gewesen. Inzwischen spricht Regisseur Todd Phillips bereits von einer möglichen Fortsetzung.


Joker: Diese Killer-Playlist lief bei Joaquin Phoenix in der Maske

Joaquin Phoenix, der bei den diesjährigen Oscars für seine Rolle als „Joker“ als bester Schauspieler nominiert ist, scheint so einige Probleme mit Körperkontakt zu haben. Dies zumindest geht aus einem Interview mit Nicki Ledermann hervor, die für das Make-Up in „Joker“ zuständig war. Um die Situation für den Darsteller so angenehm wie möglich zu machen, versuchte sie es mit Musik. „Als ich Joaquin das erste mal traf, sagte er zu mir: 'Es tut mir leid, ich weiß, dass ich sehr schwierig sein kann, aber nimm es bitte nicht persönlich. Das liegt nicht an dir, sondern an mir, und ich will…
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