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Highlight: Der King der Traurigkeit: Joy-Division-Sänger Ian Curtis

Joy Division: Grab von Ian Curtis erneut zerstört

Wie der Fan-Account „Joy Divison Central“ nun auf Twitter bekannt gab, wurde kürzlich zu wiederholtem Male das Grab Ian Curtis‘ auf dem Macclesfield-Friedhof in der englischen Grafschaft Cheshire stark beschädigt. Unbekannte schafften es, einen oberen Stein komplett zu lösen und mitzunehmen, scheiterten jedoch an dem Versuch auch den gravierten Grabstein zu entfernen.

Die Inschrift beinhaltet die berühmte Textzeile aus Joy Divisons „Love Will Tear Us Apart“. Bei dem gravierten Grabstein handelt es sich bereits um einen Ersatz des Originals, das 2008 entwendet wurde.

„Unknown Pleasures“ von Joy Division jetzt auf Amazon bestellen

Erst kürzlich feierten Joy-Divison-Fans weltweit das 40. Jubiläum des ikonischen Albums „Unknown Pleasures“. Das legendäre Cover-Artwork wurde in Manchester auf stadtprägende Gebäude projiziert. Außerdem wurden kostenlos „Unknown Pleasure“-T-Shirts in der Stadt verteilt, um den Geburtstag des Albums zu feiern und auf von Curtis Familie ausgewählte Stiftungen zur psychischen Gesundheit aufmerksam zu machen.

1980 nahm Ian Curtis sich im Alter von 23 Jahren das Leben. Einige Jahre schon litt er an Epilepsie und starken Depressionen.

Das Grab von Ian Curtis:

Stephen Morris, Schlagzeuger von Joy Division und später New Order, äußerte sich kürzlich in einem Interview mit „NME“ zu Curtis‘ Vermächtnis und wie sich seit seinem Tod der Umgang mit seelischer Gesundheit verändert hat. „Damals verstanden die Leute Epilepsie noch nicht, man dachte, es ist etwas, was man sich irgendwie einfängt, es war mit einem gewissen Stigma behaftet. Man wusste nicht wirklich, was zu tun ist“, so der 61-Jährige. „Ian wurde manchmal depressiv und dann hat man nur gesagt: „Reiß dich zusammen, das wird schon wieder.“ Weil man sich nicht eingestehen wollte, dass vielleicht wirklich was ernstes los ist.“


The Beatles: „Abbey Road“ erfolgreichstes Vinyl-Album der Zehnerjahre

Es ist ja längst bekannt, dass Plattenfirmen mit CDs kaum noch Geld verdienen und die Gewinne vergangener Zeiten mit Streams kaum ausgeglichen werden können. Wie ein Phoenix aus der Asche stieg in den vergangenen zehn Jahren allerdings die Schallplatte, die sich inzwischen als Medium wieder großer Beliebtheit erfreut und seit einiger Zeit eine prächtige positive Verkaufskurve nach oben hinlegt. Mit anderen Worten: Vinyl ist wieder ein Milliardengeschäft. Die glänzenden Umsätze werden aber vor allem mit den Meisterwerken der Vergangenheit gemacht. Das geht aus einem Jahresabschlussbericht des US-amerikanischen Statistik-Unternehmens Nielsen hervor. Demnach ist „Abbey Road“ von den Beatles die erfolgreichste Platte…
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