Der Geschenkeguide für Musikliebhaber*innen

Rolling Stone Empfiehlt


Kooperation – Suchen Sie noch nach einem passenden Geschenk für Ihre Liebsten oder auch für sich selbst, falls wieder nur die obligatorischen Socken unter dem Weihnachtsbaum liegen? Lassen Sie sich von ROLLING STONE inspirieren! Wir helfen bei der Entscheidung, das perfekte Weihnachtspräsent für Musikliebhaber in der Familie oder im Freundeskreis zu finden. Auf dieser Seite finden Sie in der Adventszeit gesammelte Geschenke, die nach dem Auspacken auf jeden Fall für ein Strahlen sorgen.

Der Geschenkeguide für Musikliebhaber*innen

  • Minor III


    Mit Marshalls Minor III noch länger Musik hören. Auch praktisch: Wird ein Ohrhörer vom Träger herausgenommen, pausiert die Musik automatisch – beim wieder Einstecken ins Ohr geht es nahtlos mit den Lieblingssongs weiter.

  • MOTIF A.N.C.


    Mit Marshalls Motif A.N.C. lassen sich Umgebungsgeräusche ausblenden, sodass man ganz ungestört in die eigenen Lieblings-Tracks eintauchen kann. Das Level an aktiver Geräuschunterdrückung und Transparenz kann ganz individuell bestimmt werden.





Klage gegen Bob Dylan: Witwe von Co-Writer Jacques Levy verlangt Millionen-Strafe


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Der 2004 verstorbene US-Songwriter und Theaterregisseur Jacques Levy schrieb 1976 sieben Songs gemeinsam mit Bob Dylan für dessen Album „Desire.“ Obwohl Levy nie die Rechte an einem dieser Songs selbst besaß, reichte seine Witwe Claudia Levy nun eine Schadensersatzklage in Höhe von 7,25 Millionen US-Dollar gegen Bob Dylan ein.

Dieser verkaufte kürzlich seinen gesamten Songkatalog für geschätzte 300 Millionen US-Dollar an die Universal Musik Group. Damit besitzt das Major Label nun alle Songrechte Dylans. Die Klage fußt auf einem Leiharbeitsvertrag, der Jacques Levy angeblich 35 Prozent aller erzielten Einnahmen mit seinen Kompositionen zusichern sollte.

Rechtmäßiger Anteil nicht ausgezahlt worden?

Wie „Billboard“ berichtet, sei das Klageschreiben am vergangenen Mittwoch (20. Januar) beim Obersten Gerichtshof in New York City eingegangen. Der Vorwurf darin lautet: Die Erben von Levy bekamen beim Verkauf des Songkatalogs nicht ihren rechtmäßigen Anteil. Damit sei gegen den Deal verstoßen worden, den Jacques Levy 1975 mit Dylan abgeschlossen habe. Claudia Levy verlangt somit 35 Prozent der Einnahmen, die Bob Dylan mit dem Verkauf von Levys mitgeschriebenen Songs machte. – Dazu gehören Titel wie „Hurricane“, „Isis“ und „Mosambique.“

Dylan blieb im alleinigen Besitz der Songs

Doch die Sache hat einen Haken: Bei dem Co-Writing-Deal mit Bob Dylan sollen sich die beiden auf einen Leiharbeitsvertrag geeinigt haben, wodurch die Songs stets im Besitz von Dylan blieben. Levy bekam lediglich 35 Prozent der Song-Einnahmen zugesprochen, die entweder von Dylan direkt oder einem Unternehmen für Aufführungsrechte ausgezahlt wurden.

Jetzt, wo Bob Dylan seine Songs verkauft hat, behauptet Levys Witwe allerdings, dass den Levy-Erben der 35-prozentigen Anteil an jenen Songs zusteht, die im Rahmen des Mega-Deals verkauft wurden. Doch Eigentümer der Songs war Levy nie.

Rechtlich könnte es somit darauf hinauslaufen, dass Universal zukünftig den 35-prozentigen Anteil zahlen muss. Wegen Vertragsverletzung fordert Claudia Levy nun 5,25 Millionen US-Dollar und Schadensersatz in Höhe von 2 Millionen US-Dollar, „um ein ähnliches Verhalten in Zukunft zu verhindern und die Angeklagten für ihre Fehlverhalten und Vertragsverletzungen zu bestrafen.“