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Kölner Restaurant muss wegen Erdogan-Burger schließen

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Kölner Restaurant muss wegen Erdogan-Burger schließen

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Mit seinem „Erdogan-Burger“ wollte der Betreiber des Kölner Burger-Restaurants „Urban Burgery“ in der aktuellen Satire-Debatte um Jan Böhmermanns Schmähgedicht gegen den türkischen Staatspräsidenten mitmischen.

Nun musste der Geschäftsführer Jörg Tiemann laut „Bild“ Konsequenzen ziehen: Sein Laden ist bis auf Weiteres geschlossen. Die Inhaber erhielten Drohungen und konnten die Sicherheit ihrer Mitarbeiter nicht mehr garantieren.

Seine Kreation mit einem großen Stück Ziegenkäse provozierte Beleidigungen und Hetztiraden. In der vergangenen Woche statteten dann „vier muskulöse, dunkel gekleidete Gestalten“ dem Laden einen Besuch ab. Sie „guckten 20 Minuten mit finsterer Mine in den Laden.“ Kurz darauf habe ein Facebook-User geschrieben: „Ich bin dafür, dass wir denen mal einen Besuch abstatten. Wer kommt mit???” Bei der Polizei ist inzwischen seine Anzeige wegen Bedrohung eingegangen.

In den kommenden Tagen wird die Sicherheit im Burgerladen verstärkt. Eine Videoanlage soll potenzielle Gewalttäter abschrecken.

Die Inhaber wollen weiterhin ihre Solidarität mit den verurteilten türkischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül zum Ausdruck bringen. „Wir werden uns von Feinden der Demokratie nicht mundtot machen lassen”, so Tiemann.

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