Nach Restaurant-Schließung wegen Erdogan-Burger: Dann gibt’s jetzt halt den “AfD-Burger mit Minarett”

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Nach Restaurant-Schließung wegen Erdogan-Burger: Dann gibt’s jetzt halt den “AfD-Burger mit Minarett”

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Der Mann lässt sich nicht fertigmachen: Der Betreiber des Kölner Burger-Restaurants “Urban Burgery” hat eine neue Geschäftsidee entwickelt, nachdem er seinen Laden zuletzt wegen Drohungen schließen musste. Statt des “Erdogan-Burgers” mit ordentlich Ziegenkäse will er nun eine neue Kreation anbieten: den “AfD-Burger mit Minarett” – das Minarett wird durch eine Stange Spargel dargestellt. Am Mittwoch soll “Urban Burgery” wieder eröffnen.

Sein Erdogan-Schnellgericht war als satirischer Kommentar zur Böhmermann-Erdogan-Affäre gedacht, teilte der Betreiber am Montag “Spiegel Online” mit. Motto des Ladens sei seit jeher gewesen: “Politisch essen.”

Der Betreiber sagte, dass nach dem Angebot des Erdogan-Burgers die ersten Drohungen gegen ihn ausgesprochen wurden. Erdogan-Anhänger hätten zum Beispiel mitgeteilt: “Wir werden Euch die AKP und die Grauen Wölfe in den Laden schicken”.

Der Laden-Besitzer erstattete nach eigenen Angaben daraufhin Anzeige gegen Unbekannt – “Urban Burgery” musste dennoch fürs Erste schließen, weil seine drei Mitarbeiter – alle drei türkischer Herkunft – wegen der Einschüchterungen gekündigt hätten. Nun habe ihm ein Kollege ausgeholfen, der Burger-Brater macht also ab Mittwoch weiter.

Und es soll nicht nur “AfD-Burger” geben. Auf der Karte sollen auch Cookies stehen, eine Geste für die aktuell inhaftierten Journalisten in der Türkei. “Der Verkaufserlös soll zu hundert Prozent den Familien der betroffenen Journalisten zugute kommen”.

 

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