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Mac DeMarco & Co.: Ist der Slacker eigentlich noch zeitgemäß?

„Soy un perdedor“, so sah sich Beck Hansen selbst in seinem Hit aus „Mellow Gold“ im Jahr 1994. Sie waren Loser, Drückeberger, Faulpelze. Der Stereotyp des Slackers, der Anfang der Neunziger aus der Knospe Nirvanas und Sonic Youths zu blühen begann, wurde mit Bands wie Stephen Malkmus' Pavement zum Rock-Grundnahrungsmittel. Mit seiner liebenswerten Haltung war das Slackertum ein ironischer Gegenentwurf zu den Sleaze-Rockern von Guns N' Roses und dem ambitionierten Indie-Pop von R.E.M. Wer könnte es dem putzigen Slouch Mac DeMarco mit seinem zahnlückigen Grinsen schon übel nehmen, wenn er mit Stratocaster und Kordhose auf Höhe der Brustwarzen – oder nach der Hälfte…
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