„LISTEN TO BERLIN“ 2026: Deine Chance für die Berliner Szene

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Die Berliner Musikszene bekommt wieder eine ihrer weiteren Bühnen: Die Bewerbungsphase für „LISTEN TO BERLIN“  2026 ist offiziell eröffnet. Die Initiative der Berlin Music Commission richtet sich an Musiker:innen aus der Hauptstadt und bietet eine der wichtigsten Plattformen für aktuelle Popmusik aus Berlin.

Bewerbungsfrist und Zielgruppe

Ab sofort können sich Künstler:innen bewerben, Einsendeschluss ist der 28. April 2026. Zugelassen sind Musiker:innen ab 22 Jahren sowie Nachwuchs-Acts zwischen 14 und 21 Jahren in der Kategorie YOUTH. Die Einreichung kann durch Solo-Acts, Duos und Bands sowie durch Labels, Produzenten oder Verleger erfolgen. Die wichtigste Voraussetzung: Der Lebensmittelpunkt der Acts muss in Berlin liegen.

Mit nur einer Bewerbung qualifizieren sich Acts automatisch für mehrere Formate innerhalb von „LISTEN TO BERLIN“ : Compilation, Live-Formate und Awards. Darüber hinaus sind alle Genres der populären Musik willkommen – von Indie und Hip-Hop bis Elektro und R&B.

Das muss dein Song erfüllen

Die Anforderungen sind klar definiert: Cover-Songs sind nicht zugelassen. Außerdem sollte der Track frühestens ab dem 1. April 2025 veröffentlicht worden sein oder noch unveröffentlicht sein.

Zudem sollte es sich um eine professionelle, veröffentlichungsreife Aufnahme mit hochwertigem Mixing handeln. Das finale Mastering übernimmt die Berlin Music Commission.

Neben der Studioaufnahme spielt auch die Bühnenpräsenz eine wichtige Rolle. Bewerber:innen müssen ein 20–50-minütiges Live-Set mit eigenen Songs präsentieren können und dabei auf Cover verzichten. Acts, die es auf die Compilation schaffen, kommen anschließend auch für Live-Formate in Betracht.

YOUTH-Kategorie: Förderung für junge Talente

Für junge Acts gelten gesonderte Regeln: Die Altersgrenze liegt zwischen 14 und 21 Jahren. Bei Bands darf der Altersdurchschnitt 21 Jahre nicht überschreiten, und Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung. Insgesamt sind drei der 21 Plätze auf der Compilation exklusiv für YOUTH-Acts reserviert.

Olaf „Gemse“ Kretschmar, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Berlin Music Commission, dazu: „In einer Zeit, in der alles viral gehen soll, setzen wir auf nachhaltige Entwicklung. LISTEN TO BERLIN ist kein Algorithmus, sondern ein Resonanzraum. Seit 19 Ausgaben schaffen wir eine Entwicklungskette, die Künstler*innen nicht nur sichtbar, sondern auch handlungsfähig macht. COMPILATION, LIVE, AWARDS und YOUTH greifen dabei ineinander und bilden eine Entwicklungskette – vom ersten Release über Bühnenpraxis bis hin zu künstlerischer und unternehmerischer Eigenständigkeit. Gerade in einer Zeit sich rasant veränderter Märkte, Medienlogiken, Erlösmodelle und KI-generierten Mainstream setzen wir bewusst auf nachhaltige Entwicklung und künstlerische Substanz. Dass Acts wie Moderat, Bonaparte, Kat Frankie, Dota oder Sorvina hier früh sichtbar wurden, zeigt: Diese Förderlogik funktioniert – weil sie Persönlichkeiten ernst nimmt und Perspektiven schafft.“

Weitere Teilnahmebedingungen

Die Rechteinhaber:innen stellen die Songlizenz kostenfrei zur Verfügung, und die GEMA-Gebühren werden von der Berlin Music Commission übernommen. Allerdings sind Acts, die bereits auf der Compilation des Vorjahres vertreten waren, von der Teilnahme ausgeschlossen.

Warum sich die Bewerbung lohnt

„LISTEN TO BERLIN“ gilt als wichtiger Seismograf der Hauptstadt-Szene. Die Compilation und die angeschlossenen Live-Formate bieten dabei nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch Zugang zu einem professionellen Netzwerk aus Industrie, Medien und Veranstaltern. Damit gehört die Initiative zu den relevantesten Förderformaten für Berliner Popmusik.

Alle Details zur Bewerbung gibt es hier auf der offiziellen Website.