Dave Mustaine grillt Journalisten bei Megadeth-Konzert

Eine Interview-Frage vor dem Auftritt von Megadeth in Finnland brachte Dave Mustaine so sehr auf die Palme, dass er auch während des Konzerts noch vor Wut kochte.

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Dave Mustaine hat kürzlich live auf der Bühne einen Lokalreporter heftig kritisiert. Bei einem Auftritt von Megadeth in Helsinki (Finnland) am 26. Juni auf dem dortigen Tuska Festival stoppte der Sänger die Show, um seiner Wut freien Lauf zu lassen.

Der auf für die Fans überraschende Vorfall ereignete sich (ausgerechnet) kurz nach „Angry Again“. Mustaine erzählte dem Publikum von einem Interview, das er kurz vor dem Auftritt im Backstage-Bereich gegeben hatte. Er nannte den Fragesteller auf offener Bühne ein „A****gesicht“ und sagte:

„Bevor wir heute Abend auf die Bühne gingen, hatten wir hinter der Bühne noch ein paar Pressetermine. Und ich gab einem Typen von einer hiesigen Zeitung ein Interview – einer großen Zeitung, ihr könnt euch wahrscheinlich denken, wer es war. Und der Typ war so ein verdammter Sack.“

Mustaine weiter: „Er fragte mich: ‚Wenn ich gegen James Hetfield kämpfen würde, wer würde gewinnen?‘ Und ich dachte: ‚Was für ein verdammtes A****gesicht stellt so eine Frage?‘“ Offenbar kamen bei dem Interview durch die etwas bornierte Frage alte Erinnerungen hoch.

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Kleine Erinnerung an den Hass der Vergangenheit

Der Frontmann von Megadeth war bekanntermaßen die erste Zeit der Lead-Gitarrist von Metallica, bevor er hochkant rausgeflogen ist. Danach gründete er dann Megadeth. Die alte Fehde zwischen den Musikern war lange Zeit selbst eine Art Metal-Mythos, gilt aber seit Jahren als beigelegt.

Allerdings behauptete Mustaine vor nicht allzu langer Zeit, dass Metallica „Enter Sandman“ von ihm gestohlen hätten. „Sucht nach der Band Excel und deren Song, ich glaube, er heißt ‚Into the Unknown‘. Ziemlich ähnlich“, sagte er bei seinem Gastspiel in der „Shawn Ryan Show“.

Letzte Pointe: Zum Abschluss seines Rants widmete Mustaine dem vor Massenpublikum verspotteten Reporter den nächsten Song. Er scherzte, dass sie leider kein Lied namens „Ich bin ein Dummbeutel“ im Programm hätten, spielte aber stattdessen den neuen Song „Let There Be Shred“ (etwa: Lasset das Shredden beginnen).

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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