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Meryl Streep an Donald Trump: „Ich bin die meistüberschätzte Schauspielerin Hollywoods“


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Meryl Streeps Dankesrede für ihren Golden Globe fürs Lebenswerk ist schon längst in die Geschichte des renommierten Filmpreises eingegangen. Denn die Schauspielerin hatte so offen wie zuvor wohl noch keine andere in Hollywood Donald Trump für seine politischen Ziele kritisiert. Dafür brauchte sie nicht einmal seinen Namen zu nennen.

Der Rest der Welt, der sich nicht für derartige Preisverleihungen interessiert, bekam spätestens in dem Moment Wind von den deutlichen Worten Streeps, als der frisch gewählte (zu dem Zeitpunkt aber noch nicht inaugurierte) US-Präsident auf Twitter gegen die mehrfache Oscar-Gewinnerin vom Leder zog und sie als „meistüberschätzte Schauspielerin Hollywoods“ bezeichnete. (Dabei hatte er ihre darstellerischen Leistungen vor langer Zeit einmal als „exzellent“ bewertet.)

Kein Weg zurück zu alten Zeiten der Unterdrückung

Auf diese Bezeichnung ist Meryl Streep nun am Samstag (11. Februar) bei der Rede in New York für eine Wohltätigkeitsorganisation, die sich für Menschenrechte einsetzt, zurückgekommen. Während die 67-Jährige noch einmal die Bedeutung von LGBTQ-, Zivil- und Frauenrechten betonte, sagte sie ironisch: „Ich bin die ‚meistüberschätzte‘, meistausgezeichnete und zur Zeit – zur Zeit! – auch die meistgescholtene Schauspielerin meiner Generation.“

Für ihre Rede erhielt Streep viel Beifall. Sie legte dann auch noch einmal deutlich nach mit ihrer Kritik an der aktuellen Regierungspolitik: „Wenn ihr glaubt, dass die Bevölkerung wild wird, wenn ihr nach ihren Waffen greift, dann wartet erst einmal ab, was passiert, wenn ihr uns unser Glück stehlt. Wir werden es nicht zulassen, einen Schritt zurück in die alten Zeiten der Ignoranz und Unterdrückung zu gehen, um uns für das verstecken zu müssen, was wir sind.“


Dave Grohl übt heftige Kritik an Trump, weil er Schulen trotz Corona wieder öffnen will

Im März startete Dave Grohl den Instagram-Account „Dave True Stories“, auf welchem der Musiker unterhaltsame Anekdoten aus seinem Leben teilt. Die letzte Geschichte veröffentlichte der Foo-Fighter-Frontmann und Ex-Nirvana-Schlagzeuger vor etwa einem Monat. Am Mittwoch (22.Juli) kam wieder Nachschub. Diesmal aber als knapp 9-minütiges Audio auf dem YouTube-Kanal der Foo Fighters. In der neuen Folge seiner „True Stories“ ging es um die Bedeutung von Lehrkräften. Dazu sagte Grohl: „Jedes Kind sollte sich glücklich schätzen, einen Lieblingslehrer zu haben. Jener, der dein Leben zum Besseren verändert.“ Im gleichen Zuge sprach der 51-Jährige auch über seine Mutter, die selbst als Lehrerin arbeitete und…
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