Karma: Metallicas Kirk Hammett stürzt von der Bühne – Tage nach dem Swiftie-Eklat

Eine Woche nach seinem „Taylor Swift Is a CIA Psyop“-Shirt plumpste der Metallica-Gitarrist beim Dublin-Konzert kopfüber ins Publikum.

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Metallicas Kirk Hammett hat am Freitag eine ordentliche Portion „Karma“ abbekommen: Der Gitarrist rutschte mitten im Konzert von der Bühne – wenige Tage nachdem er ein Shirt getragen hatte, das Taylor-Swift-Fans in Rage versetzt hatte.

Beim Metallica-Konzert am 13. Juni in Budapest erschien Hammett in einem Shirt mit der Aufschrift „Taylor Swift Is a CIA Psyop“. Fotos des Gitarristen in dem Stück machten schnell die Runde und zogen den Zorn der Swifties auf sich, die auf Reddit und in den sozialen Medien gegen ihn losschossen.

Es dauerte eine Woche, doch das Schicksal holte Hammett ein: Beim Metallica-Auftritt am 19. Juni in Dublin verlor er während „Seek & Destroy“ den Halt – und stürzte mitsamt Gitarre ins Publikum. Die Menge half ihm wieder auf die Bühne, und nur wenige Akkorde gingen dabei verloren.

Hammett macht Witze

Hammett selbst nahm den Sturz mit Humor und kommentierte seinen Patzer in einer Instagram-Story mit den Worten „Slip and Destroy!!!“. Zum Skandal um das „Psyop“-Shirt hat er sich bislang nicht geäußert – und auch nicht dazu, ob der Fluch der Swifties bei seinem Ausrutscher womöglich die Hand im Spiel hatte.

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Der Einstieg von Kirk Hammett bei Metallica verlief nicht ganz reibungslos. Als der Gitarrist im April 1983 beschloss, seine Ur-Band Exodus zu verlassen, zeigte sich deren Sänger Paul Baloff wenig amüsiert. Er meinte trocken zu Hammett, „ich kann einfach nicht glauben, dass du sowas machst“ – und leerte ein Bierglas über seinem Kopf.

Eine „verdammt gute“ Periode seiner Gitarrenkarriere

Ein Vorfall mit Langzeiteffekt: Zünftig geduscht ersetzte Hammett seinen Metallica-Vorgänger Dave Mustaine, der mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte und später frustriert-verärgert die Band Magadeath gründete. Der aus Russland stammende Baloff wiederum wurde 1985 von Exodus gefeuert. Er verstarb im Februar 2002.

Im Interview mit der UK-Ausgabe des „Metal Hammer“ erzählt Kirk Hammett nun allerlei Anekdoten aus vier Jahrzehnten beim legendären Thrash-Metal-Quartett. Dabei wird auch die Frage nach seinen besten Allzeit-Momenten als Gitarrist gestreift.

Anstatt das ungestüme, technisch anspruchsvolle Material von Metallica aus den 1980er-Jahren zu wählen, benennt er das so genannte „The Black Album“ von 1991 (das ursprünglich keinen Titel hatte) als Krönung seiner fingerflinken Leistungen.

Trotz anfänglicher Zweifel verortet Hammett hier eine „verdammt gute“ Periode seiner Gitarrenkarriere. Seine Soli auf „The Black Album“ hätten sich alle fast von selbst geschrieben. Es hätte alles wundersam geklappt, wobei erste Schwierigkeiten die Magie seines Spiels entfesselten.

„The Unforgiven“ als Höhepunkt

„Es gab ein paar Dinge, auf die ich nicht vorbereitet war, etwa das Solo zu „My Friend of Misery“. Auch bei „The Unforgiven“ hakte es anfangs, was ziemlich gut dokumentiert ist. Doch am Ende von „The Unforgiven“ kam es so spontan über mich, so dass ich von da an alles so machen wollte.“

Daniel Kreps schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil

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