Spezial-Abo

Metallica: Lars Ulrich „steht hundertprozentig“ hinter dem Snare-Drum-Sound auf „St. Anger“


von

2003 erschien das Metallica-Album „St Anger“. Darauf zu hören: Die kontroversen Snare-Sounds von Schlagzeuger Lars Ulrich . Jetzt, 17 Jahre später, bezieht er erneut Stellung dazu, und sagt „ich stehe hundertprozentig hinter den Snare-Sounds.“

Von Fans und Expernen wurden die Drumgeräusche in der Vergangenheit schon mehrfach scharf kritisiert. Doch Ulrich erklärte bei einem Auftritt bei der „Trunk Nation“-Show von SiriusXM am Mittwoch (29. Juli) ganz klar, wie er die Sache sieht.

„Das ist cool. Das ist anders.“

Er stehe dahinter, „denn in diesem Moment war das die Wahrheit.“ Er fährt fort: „Ich höre St. Anger, das sind eineinhalb Schläge, und da ist eine Menge unglaublicher, roher Energie, und es ist so „Woah!“ Es ist ein bisschen herumgeschlagen worden. Aber die Snare-Sache, das war super-impulsiv, kurzzeitig… Wir haben an einem Riff gearbeitet. Hetfield hat im Kontrollraum ein Riff gespielt. Und ich rannte hoch. Ich dachte: „Ich muss einen Beat hinlegen.“ Ich rannte in den Kontrollraum und setzte mich hin und spielte ein paar Beats über dieses Riff, um die Energie des Augenblicks nicht zu verlieren, und ich vergaß, die Snare einzuschalten.“

Ulrich erklärt: „Und dann ließ ich die Snare für den Rest der Sitzungen mehr oder weniger einfach ausgeschaltet. Und dann war es so: „Ja, das ist cool. Das ist anders. Das wird einige Leute verrückt machen. Das klingt, als gehöre das zum Prügeln dazu.“ Und dann wird es zu dieser riesigen, debattierten Sache. Und manchmal sitzen wir an der Seitenlinie und sind so: „Heilige Scheiße! Das haben wir nicht kommen sehen“, was das Thema angeht, zu dem es sich entwickelt hat.“


An dieser Stelle findest du Inhalte von YouTube

Um mit Inhalten von YouTube zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Socials aktivieren


Mark Zuckerberg: Nur Monopol schützt Facebook vor chinesischer Konkurrenz?

Am Mittwoch (29.07.) wird sich Mark Zuckerberg in einem wichtigen Video-Call erklären müssen. Es steht die Frage im Raum: Inwiefern haben Tech-Unternehmen wie Facebook eine Monopolstellung eingenommen und sich somit Vorteile verschafft? Auch Amazon-Chef Jeff Bezos, Apple-CEO Tim Cook sowie der Alphabet-Boss Sundar Pichai (verantwortlich für Google und YouTube) müssen deshalb vor dem Kongress aussagen. Facebook sieht sich von China bedroht Schon jetzt ist Zuckerbergs Haltung zu dem Thema, das den Kartellunterausschuss der Justiz beschäftigt, bekanntgeworden. Laut „Bloomberg“ habe der Facebook-Gründer vor, folgendermaßen zu argumentieren: „Zuckerberg plant, seine Firma als US-amerikanische Erfolgsgeschichte in einem wettbewerbsstarken und unvorhersehbaren Markt zu verkaufen.…
Weiterlesen
Zur Startseite