Highlight: Michael Jackson: Ein Leben in Bildern

Kein verstorbener Prominenter verdiente 2019 mehr als…Michael Jackson

Michael Jackson, der 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol starb, führt einmal mehr die Liste der umsatzstärksten toten Prominenten an. In diesem Jahr haben seine Nachlassverwalter über 59 Millionen US-Dollar eingebracht.

Die Erfolgszahlen sind insofern überraschend, als dass Michael Jackson seit Monaten im Mittelpunkt einer heftigen Missbrauchsdebatte stand. Ausgelöst wurden die Vorwürfe von der Dokumentation „Leaving Neverland“, in der die beiden Männer Wade Robson und James Safechuck behaupten, als Kinder auf dem Anwesen des Sängers mehrfach sexuell missbraucht worden zu sein.

„Thriller“ von Michael Jackson auf Amazon.de kaufen

Mehr Streams nach „Leaving Neverland“-Debatte

In der Folge kündigten viele Radiosender an, die Songs von Michael Jackson nicht mehr zu spielen. Es entbrannte so auch eine Debatte darüber, wie mit dem Vermächtnis eines Künstlers umgegangen werden muss, der unter Verdacht steht, solche massiven Straftaten zu Lebzeiten begangen zu haben.

Interessanterweise hatte der Boykott-Aufruf den gegenteiligen Effekt: Laut „Forbes“ stiegen Jacksons Streaming-Zahlen trotz des Skandals auf 2,1 Milliarden – gegenüber 1,8 Milliarden im Vorjahr.


Michael Jackson und „Leaving Neverland“: Kommt nun doch die Millionen-Klage?

Seit zwei Jahren sind die Berufungen von Wade Robson und James Safechuck auf Eis gelegt. Nun konnten die zwei Männer, die Michael Jackson beschuldigten, sie als Kinder sexuell missbraucht zu haben, ihre Klagen wegen einer Aktualisierung der Gesetzeslage wieder vor Gericht bringen. Robson und Safechuck, die im Dokumentarfilm „Leaving Neverland“ ihr persönliches Schicksal und den angeblichen sexuellen Missbrauch durch den King Of Pop schilderten, hatten schon 2013 das erste Mal geklagt. Doch das Verfahren wurde vier Jahre später wegen Verfahrensmängeln abgewiesen. Nun konnten sie das Urteil neu anfechten und gegen den Beschluss von 2017 zur Entlastung ihrer Fälle Berufung einlegen.…
Weiterlesen
Zur Startseite