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Doku über Michael Jackson: „Leaving Neverland“ gewinnt Emmy

„Leaving Neverland“, die inzwischen berüchtigte Dokumentation, die sich mit Missbrauchsvorwürfen gegen Popstar Michael Jackson beschäftigt, hat einen Creative Arts Emmy Award gewonnen.

Am Sonntag (14. September) wurden in Los Angeles die ersten Emmys des Jahres verliehen (der TV-Preis wird an zwei Abenden überreicht, die Hauptverleihung ist in der kommenden Woche). Zu den Gewinnern zählt nun auch „Leaving Neverland“, das einen Preis in der Kategorie „Outstanding Documentary or Nonfiction Special“ erhielt.

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Gewaltige Reaktionen auf „Leaving Neverland“

In der fast vierstündigen Doku, die von Dan Reed inszeniert wurde, erzählen die beiden Männer Wade Robson und James Safechuck in allen Details, wie sie als Kinder angeblich von Michael Jackson jahrelang gefügig gemacht und sexuell missbraucht wurden. Die Doku löste weltweit eine neue Diskussion über den Umgang mit dem King Of Pop um. Zahlreiche Radiosender nahmen seine Songs nach den erneuten Enthüllungen aus dem Programm.
Die Erben von Jackson klagten umgehend gegen die Produzenten von „Leaving Neverland“.

So reagierte der „Leaving Neverland“-Regisseur auf Dave Chapelle

Zuletzt schwang sich der Comedian Dave Chapelle als schriller Verteidiger des Musikers auf. Er erhielt dafür allerdings eine Reaktion von „Leaving Neverland“-Regisseur Dan Reed. Er nannte die Kommentare „abstoßend“ und sagte, ob es sich dabei nun um einen Witz handele oder nicht, Chappelle sei in diesem Fall nicht lustig.

Es wurde vor einigen Tagen auch ein Audiomitschnitt neu aufgelegt, der einen Kommentar von Marlon Brando über Michael Jackson beinhaltet, der nahelegt, dass der Schauspieler in einem emotionalen Gespräch mit dem Postar Details über dessen sexuelle Neigungen erfuhr.


Elton John über Michael Jackson: „Er war wirklich geisteskrank“

Elton John schreibt in seiner kürzlich veröffentlichten Biographie „Me“ über das komplizierte Verhältnis zu Michael Jackson. Der „Rocketman“ pflegte zu Beginn seiner Karriere eine freundschaftliche Beziehung zu Michael, schreibt aber auch, dass er sich im Laufe der Jahre Sorgen darüber gemacht hatte, als Jackson anfing, sich „immer weiter von der Realität zu entfernen“. In den am Dienstag erschienenen Memoiren berichtete der Sänger über das Verhältnis zum selbsternannten „King of Pop“. „Es war beunruhigend, in seiner Nähe zu sein“ Elton schreibt: „Weiß Gott, was in seinem Kopf vor sich ging, und weiß Gott, mit welchen verschreibungspflichtigen Medikamenten er vollgepumpt war, aber…
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