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Michelle Williams heiratet heimlich Indie-Rocker


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Dass Michelle Williams ihr Privatleben extrem wichtig ist, sieht man daran, wie vorsichtig die Schauspielerin im vergangenen Jahrzehnt Informationen über ihre Beziehung mit Heath Ledger portioniert hat.

Ende Juli hat die 37-Jährige nun nach dem Tod ihres Mannes offenbar still und heimlich wieder geheiratet – und zwar ihren Partner Phil Elverum. Der Musiker ist bekannt für seine Projekte The Microphones und Mount Eerie.

Hochzeit im kleinen Kreise von Freunden

Williams und Elverum sollen sich in einer geheimen Zeremonie in der nordamerikanischen Adirondacks-Gebirgskette vermählt haben, berichtet das US-Magazin „Vanity Fair“ im Rahmen eines großen Porträts der Amerikanerin. Neben ihren zwei Töchtern aus vorherigen Beziehungen seien nur eine Handvoll Freunde dabei gewesen.

Das Paar hat sich über eine gemeinsame Bekanntschaft kennengelernt. Beide verbindet die Tatsache, dass sie einen Partner verloren haben, die ein Kind hinterließen. Elverums erste Ehefrau, die Musikerin Geneviève Castrée, verstarb im Juli 2016 an einer aggressiven Form des Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Michelle Williams‘ Kampf für die Gleichberechtigung

Neben ihrem Privatleben erklärte Williams viel zu ihrem Kampf gegen ungleiche Bezahlung bei Frauen und Männern. Im Rahmen von Nachdrehs zu dem Film „Alles Geld der Welt“ stieß die Schauspielerin eine Debatte über den Gender Pay Gap im Filmgeschäft an – die Hauptdarstellerin bekam 1.000 Dollar Gage gezahlt, während ihr Filmpartner Marc Wahlberg 1,5 Millionen US-Dollar kassierte.

Im Interview sprach sich die 37-Jährige dafür aus, mit ihrem Beispiel Hoffnung für andere berufstätige Frauen machen zu wollen. Zurzeit stellt Michelle Williams „Venom“, einen Marvel-Superheldenfilm, fertig. Demnächst ist sie unter anderem mit Julianne Moore auf der Kinoleinwand sowie in einem Broadway-Musical zu sehen.


Heath Ledger: Die Todesursache des Joker-Schauspielers

Im Jahr 2008, als Heath Ledger eine Überdosis eines Cocktails verschreibungspflichtiger Pillen einnahm, stand er auf dem Höhepunkt seiner Karriere. 2005 wurde er für seine Rolle als Ennis Del Mar in „Brokeback Mountain“ für einen Oscar nominiert, im Jahr 2007 war er einer von sieben Schauspielern, die Bob Dylan im preisgekrönten „I'm Not There“ darstellten, und natürlich gab es seine bevorstehende Interpretation des Joker in Christopher Nolans „The Dark Knight“. Eine Rolle, die ihm breite Anerkennung und noch mehr Ruhm bringen sollte. Es sind Anerkennung und Ruhm, die er nicht mehr miterleben sollte. Ledger war zunächst ein australischer Kinderdarsteller, der…
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