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Mick Jagger schießt gegen Trump und Boris Johnson

Die Filmfestspiele von Venedig endeten mit Auftritten von Mick Jagger und Donald Sutherland, die am Samstag zum Lido fuhren, um für den Abschlussfilm von Regisseur Guiseppe Capotondi, „The Burnt Orange Heresy“, zu werben.

Beide wurden schnell politisch, als sie um einen Kommentar zu einer friedlichen Demonstration gebeten wurden, die früher am Tag auf dem Hauptveranstaltungsort geschah – dem Palazzo Del Cinema. Hunderte nahmen an einer Aktion teil, um gegen Klimawandel, die Einwanderungspolitik und das Kreuzfahrtproblem in Venedig zu protestieren.

„Befinden uns in schwieriger Situation“

Mick Jagger live

Jagger kommentierte unmissverständlich: „Ich stehe absolut hinter den Demonstrierenden“ und er sei „froh, dass sie das tun, weil sie es sind, die den Planeten erben.“ Auch gegen Trump holte er aus, weil er aus dem Pariser Abkommen ausgetreten ist: „Wir befinden uns derzeit in einer sehr schwierigen Situation, insbesondere in den USA, wo alle Umweltkontrollen, die eingeführt wurden – und die gerade noch angemessen waren – von der derzeitigen Regierung so weit zurückgenommen wurden, dass sie verschwunden sind.“

„Die USA sollten weltweit führend in der Umweltkontrolle sein, aber jetzt hat sie beschlossen, in die andere Richtung zu gehen“, fügte Jagger hinzu.

Donald Sutherland pflichtet bei: „Die Reformen, die während der Obama-Regierung eingeleitet wurden, seien kaum angemessen, und jetzt werden sie auch noch abgeschafft.“

„Es ist dasselbe in Brasilien und sie werden auch England isolieren“, sagte Sutherland über die Staatsführer Jair Bolsonaro und Boris Johnson. „Die Demonstrierenden müssen so viel Unterstützung wie möglich von euch allen bekommen.“

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„Wenn du in meinem Alter bist, wenn du 85 Jahre alt bist und Kinder und Enkelkinder hast, wirst du ihnen nichts hinterlassen, wenn wir diese Leute nicht in Brasilien, London und Washington abwählen“, fuhr Sutherland fort. „Sie ruinieren die Welt. Wir haben zur Zerstörung beigetragen, aber sie sorgen dafür. “

Brian Rasic WireImage

Erinnerung an Star-Fotograf Peter Beard in Bildern

Der Künstler, Sammler, Tagebuchschreiber und Buchautor Peter Beard arbeitete mit Francis Bacon und Salvador Dalí zusammen, er gestaltete Tagebücher mit Andy Warhol und ging mit den Rolling Stones auf Tour. Als Modefotograf nahm er Vogue-Stars wie Veruschka mit nach Afrika. Auf dem Kontinent fand er aber auch die Motive seines Lebens - die schier unendliche Vielfalt der Tierwelt. Nun ist Peter Beard im Alter von 82 Jahren gestorben. Er galt wochenlang als vermisst. Nun gibt es die traurige Gewissheit. Seine Leiche wurde in einem Tierpark geborgen. „Peter war ein außergewöhnlicher Mann, der ein herausragendes Leben gelebt hat“, schrieb seine Familie…
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