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Mitleids-Welle: Justin Bieber wird beim Lunch von Fan-Mob umringt

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Mitleids-Welle: Justin Bieber wird beim Lunch von Fan-Mob umringt

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Die unbestritten dunkelste Schattenseite des Celebrity-Daseins ist früher wie heute die Tatsache, dass man für weltweite Bekanntheit eines der größten persönlichen Güter aufgeben muss: Privatsphäre. Einer, der diesbezüglich mit seinen Erfahrungen Bücher füllen könnte, ist Justin Bieber: Als er zwölf Jahre alt war, begann seine Mutter Pattie, über einen YouTube-Kanal Gesangsvideos von Justin zu verbreiten; im Alter von 15 Jahren veröffentlichte er sein erstes Album bei einem Major-Label.

Permanente Öffentlichkeit

Seitdem steht Biebsi quasi permanent in der Öffentlichkeit: Ob er beim Training eines Fußballvereins der A-Liga mitspielt, einem Fan die Faust ins Gesicht schlägt oder ein kleines Kapuzineräffchen einfach am Münchner Flughafen zurücklässt (sorry, aber das verzeihen wir Dir nie!) – immer wird der Sänger von Kameras begleitet.

Welle des Mitleids

In Sydney wurde Fans und eher-weniger-Fans nun allerdings ganz besonders deutlich gemacht, was es heißt, Justin Bieber zu sein – und obwohl ähnliche Fotos schon früher in Klatschblättern und Yellow Press zu finden waren, lösten sie dieses eine Mal eine besondere Welle des Mitleids aus. Im Bild zu sehen: Der erblondete Sänger, wie er in Australien versucht, auf der Terrasse von „Chargrill Charlie’s“ mit drei Begleitern ein Hühnchen zu verspeisen – aus einer anderen Perspektive erkennt man jedoch, dass sich zahlreiche Fans um den Tisch des 23-Jährigen scharen, die von Polizeibeamten zurückgehalten werden müssen.

Wie Tiere

Nachdem der Superstar fertig gespeist hatte, unternahm er einen Versuch, der Meute aus Fans und Paparazzi rennend zu entfliehen, doch die vielen Mädels und wenigen Jungs taten es ihm gleich, um noch einen letzten Blick auf ihn erhaschen zu können. Der Sänger selbst richtete sich mit klaren Worten an seine Fans: „Je mehr ihr alle schreit und euch wie Tiere verhaltet, umso weniger kann ich ein Gespräch mit euch führen.“

Macht Geld das wett?

Nachvollziehbar auch, dass Biebsi-Baby es nicht leiden kann, wenn ihn fremde Menschen einfach so betatschen und deshalb mahnt: „Wer hat mein Gesicht angefasst? Fasst mir nicht einfach ins Gesicht!“ Tja, man hat es sicherlich nicht leicht als Teenie-Schwarm: Ständig umringt von kreischenden Mädels, die einen anfassen wollen und Menschenmassen, die mit ihrer Handykamera so nah wie nur irgend möglich kommen. Immerhin: Justin Bieber wird dafür Weltstar-mäßig entlohnt – während das Portemonnaie der  Polizisten, die ihn schützen und deshalb die gleiche Tortur durchlaufen, wahrscheinlich etwas schmaler ausfällt als seines.

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