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Highlight: Perfect Album Closer: 15 großartige Schluss-Songs auf Platten

Musiker erinnern an Ausnahmeschlagzeuger Bill Rieflin

Die Musikwelt trauert um Ausnahmeschlagzeuger Bill Rieflin. Der US-Amerikaner, der sich vor allem in den 1990er Jahren einen Namen gemacht hatte, arbeitete im Laufe seines Lebens mit vielen Bands zusammen, unter anderem King Crimson, R.E.M. sowie den Nine Inch Nails. Er verstarb am Dienstag im Alter von nur 59 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.

Nun melden sich ehemalige Bandkollegen, aber auch zahlreiche Freunde und Bekannte aus der Musikbranche zu Rieflins Tod zu Wort. Auf Social Media erinnern sich diese insbesondere an die Privatperson, die hinter dem Ausnahmetalent steckte. „Er hatte eine Tiefe und Aufrichtigkeit, die ich sehr schätzte, und einen Humor, der immer etwas Spielerisches an sich hatte, aber nie oberflächlich war.“ so ein Nachruf von Musikproduzent Kai Riedl. R.E.M. nutzten Instagram zur Kondolenz:

R.E.M. auf Instagram:

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A fitting and uplifting tribute on the sad occasion of the passing of legendary drummer Bill Rieflin written by a good friend of REMHQ, @kai_riedl, which we wanted to share with all of you: “The great drummer and friend to many, Bill Rieflin, has passed over to the flip side of life, death. Not only did he rock with Ministry, Swans, Robert Fripp, Nine Inch Nails, King Crimson and and many many more, but he was the solid backbone to R.E.M. for many years. He had a depth and sincerity that I cherished to be around, and a humor that always had a foot in the playful yet never shallow. I feel comforted that Bill was a contemplative soul, had a strong meditation practice and never averted the actual meaning of life. He would always dive into it with you. I see his passing as him merely entering a vast ocean, and diving into waters he had familiarized himself with already. He's a great reminder: rock hard, swim the waters often, take the right things seriously, laugh at yourself.”

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Mit ähnlichen Worten teilte auch Ken Stingfellow, Sänger und Gitarrist der Band The Posies, seine Trauer mit. Auf Instagram würdigt dieser nicht nur das musikalische Können von Rieflin, in dem er ihn als Vollblutmusiker bezeichnet, sondern auch seine private Seite: „Ich habe meine persönlichen Erinnerungen an Bill, den adretten Gentleman, dessen schelmischer Sinn für Humor, meist ziemlich schwarz, immer direkt ins Schwarze traf.

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A @kenstringfellow remembrance of Bill Rieflin: “I woke up to the news of Bill Rieflin's passing this morning. Of course he was a consummate musician; but I hold close my personal memories of Bill the dapper gentleman whose mischievous sense of humor, usually dark, was ever on target; and of his elegant and calm demeanor in any circumstance; and of his keen intelligence and active mind. It's a huge loss, by any metric. I'd like to present by way of in memoriam this song from my 2004 solo album he played on. Already an emotional song, written about my daughter and our lengthy communication *before* she was born, in today's light it sounds like a benediction for a soul's journey, from one form to the next." "Cyclone Graves” Listen: https://spoti.fi/2UjBD3z (bio) Rest in Peace, Bill. ~ Ken photo: @davidbelisle

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Scott McCaughey, ebenfalls ehemaliger Gastmusiker bei R.E.M., hingegen nimmt seinen Nachruf an Rieflin nicht all zu ernst, weil er weiß, dass Bill es angeblich ebenso wenig täte: „Ich muss sagen, dass Bill sich über all die freundlichen und glühenden Dinge, die im Moment über ihn gesagt werden, amüsieren würde. Versteht mich nicht falsch – sie sind alle wohl verdient – aber diejenigen von uns, die ihn persönlich kannten, wüssten auch, dass er sich selbst als einen zänkischen, unleidlichen Narr ansah.

Auch R.E.M.-Bassist Mike Mills erinnert sich an die gegensätzlichen Seiten von Rieflins Persönlichkeit. Auf Twitter schreibt er: „Bill Rieflin war ein Gentleman und ein „gentle man“, aber er konnte auch die Scheiße aus einem Schlagzeug herausprügeln. Ein musikalischer Universalgelehrter, zutiefst intelligent und sehr lustig. Ich werde es vermissen, seine Dunkelheit und sein Lachen zu teilen. Worte reichen wirklich nicht aus.



Perfect Album Closer: 15 großartige Schluss-Songs auf Platten

The Clash – “Train in Vain (Stand by Me)” vom Album „London Calling“ (1979) https://www.youtube.com/watch?v=q3Yl4ehzX-o Das letzte Lied von „London Calling“ ist schamloser Pop. The Clash bedienen sich bei sämtlichen populären (afro)amerikanischen Genres und behalten von jedem das Beste: vom Disco den Beat, vom Funk das Lead-Gitarren-Motiv, vom Soul den bettelnden Gesang, vom Blues die Mundharmonika und das Riff, vom Gospel die repetitive Coda. Sie vermischen diese Elemente zu einem für sie so seltenen Liebeslied und daraus wird – richtig! – schamloser Pop. Elliott Smith – “Say Yes” vom Album „Either/Or" (1997) https://www.youtube.com/watch?v=NcalJSO6jDY “Say Yes” beginnt als einfache Gitarrenballade. Wenn…
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