Nach Autopsie: Todesursache von Carrie Fisher unklar


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Die Autopsie von Carrie Fisher ergab keine eindeutige Todesursache. Das ist dem Obduktionsbericht zu entnehmen, der „TMZ“ vorliegt. Demnach gab das Los Angeles County Department of Medical Examiner-Coroner am Freitag (30. Dezember) einen entsprechenden Bericht heraus, in dem mangels eindeutiger Fakten kein Grund für den Tod der Darstellerin von Prinzessin Leia in den „Star Wars“-Filmen gefunden werden konnte.

Ein Sprecher des Hauses sagte zu dem Ergebnis, dass weitere Tests und Untersuchungen durchgeführt werden müssten, um die tatsächliche Todesursache nachzuweisen. Nach Medienberichten hatte Carrie Fisher am 23. Dezember in einem Flugzeug einen schweren Herzinfarkt erlitten – nur 15 Minuten bevor sie in Los Angeles landen sollte. Bis zu ihrem Tod am vergangenen Dienstag (27. Dezember) kam sie nicht mehr zu Bewusstsein.

Bericht wird für Beerdigung benötigt

Normalerweise wird ein Obduktionsbericht nicht herausgegeben, bevor eine eindeutige Todesursache sicher festgestellt worden ist. Die Familie der Schauspielerin benötigt aber für die korrekte Durchführung der Beerdigung ein derartiges Zertifikat. Es ist also für das Los Angeles County Department of Medical Examiner-Coroner Routine, auch in solchen Fällen der Ungewissheit bereits einen Bericht vorzulegen.

Nicht einmal 48 Stunden nach Carrie Fisher verstarb auch ihre Mutter, die Hollywood-Ikone Debbie Reynolds. Sie erlitt nach Angaben ihres Sohnes Todd einen Schlaganfall. Angeblich soll sie bei den Vorbereitungen der Beerdigung für ihre Tochter vor Kummer zusammengebrochen sein.

Trauer um Fisher und Reynolds

In Hollywood trauerten viele Prominente, Freunde und Weggefährten um die beiden Schauspielerinnen. Ein Bild, das Todd Fisher von seiner Schwester und seiner Mutter gezeichnet hatte (auf dem beiden in ihren berühmtesten Filmrollen zu sehen sind), wurde am vergangenen Freitag (30. Dezember) im Netz mit Begeisterung aufgenommen.