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Nach dem Tod von Chester Bennington: Linkin Park stürmen die Charts

Bei Nirvana war es so, bei Elvis Presly und auch bei Michael Jackson – Musiker verdienen im Jenseits gut. Und auch bei Linkin Park steigen die Verkäufe nach dem Tod des Sängers Chester Bennington am 20. Juli rapide.

In der Zwischenauswertung, die die Verkäufe zwischen Freitag und Montag untersucht, schafften es elf ihrer Alben und 20 Singles in die Top 100 der deutschen Charts. Das teilte die „GfK Entertainment“ nun mit. Michael Jackson war nach seinem Tod im Jahr 2009 mit neun Alben und 24 Singles in den deutschen Top 100 vertreten gewesen.

Die aktuelle Veröffentlichung „One More Light“ ist demnach das derzeit beliebteste Album der Band. Im Moment steht es auf Platz vier der Trend-Charts. „Hybrid Theory“ von 2001 landete auf der 13. Außerdem sind „Meteora“, „Minutes To Midnight“, „Living Things“, „The Hunting Party“ und „A Thousand Suns“ in den aktuellen Top 50 vertreten.

„In The End“ – Trauerhymne für Chester Bennington

Bei den Singles schaffte es „In The End“, das sich zu einer Art Trauerhymne für Chester Bennington entwickelt hat, auf Platz drei. Erst am vergangenen Wochenende hatte das niederländische DJ-Duo Showtek hat bei seinem Auftritt auf dem „Parookaville“-Festival im nordrhein-westfälischen Weeze sich mit diesem Song vor dem Sänger verneigt. Rund 40.000 Electro-Fans sangen lautstark mit und sorgten so für einen Gänsehaut-Moment.

„Numb“ steht momentan auf Rang Sieben und „Heavy“, das aktuellste Lied, auf dem zehnten Platz. Chester Bennington verstarb am vergangenen Donnerstag (20.07.) im Alter von 41 Jahren.

Während Bush-Konzert: Gavin Rossdale zollt Chester Bennington Tribut


Linkin Park: Mike Shinoda kündigt neues Solo-Album an

Während der Quarantäne-Zeit hat Mike Shinoda viel Zeit auf Twitch verbracht, wo er gemeinsam mit Fans neue Tracks produzierte  – und genau diese erscheinen nun als Album. Ab dem 10. Juli ist „Dropped Frames, Vol. 1“ erhältlich. Montags bis freitags hielt Shinoda seine Follower mit Live-Streams bei Laune. Jeweils einen Tag pro Woche beschäftigte er sich dabei mit dem Erschaffen von visueller Kunst. Die restlichen vier Tage widmete sich der 43-Jährige in seinen Live-Streams dem Musizieren. Dabei konnten Zuschauer in Echtzeit Feedback und Meinungen zu den Werken abgeben. Ein Album, hunderte Mitwirkende Von den dabei entstandenen Songs werden nun zwölf…
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