Naidoo und Hildmann rufen dazu auf, Corona-Demonstrationsverbot zu ignorieren


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Attila Hildmann und Xavier Naidoo zählen zu Deutschlands berüchtigsten Verschwörungstheoretikern – da kommt es wenig überraschend, dass der Koch und der Schmusesoul-Sänger das von den Behörden verhängte Demonstrationsverbot anlässlich der geplanten Anti-Corona-Demo in Berlin für dieses Wochenende nicht unbedingt gutheißen. Mehr noch: Sowohl Naidoo als auch Hildmann rufen auf ihren Instagram-Kanälen dazu auf, das Demonstrationsverbot zu ignorieren – und inspirieren ihre Anhänger somit zum Gesetzesbruch.

„Wir lassen uns gar nichts verbieten“

„Aus aktuellem Anlass wollte ich nochmal sagen: Wir lassen uns gar nichts verbieten!“, erklärte Naidoo kürzlich in einem Video, das er auf Telegram veröffentlichte. „Wenn man uns was verbieten will, wird es meistens doch erst richtig interessant.“ Er hoffe, seine Anhänger bald wieder zu sehen – „irgendwann“, fügt er an.

Hildmanns irres Posting

Attila Hildmann hingegen ließ bei seinem Posting seinen Verschwörungsphantasien vollends freien Lauf. „29.8. ist der Tag der Entscheidung! ALLE müssen nach Berlin kommen!“, schrieb er. Dann legte er los: „Danach werden sie Beruhigungsmittel ins Wasser kippen, Militär einsetzen, Anschläge verüben (Atommeiler hochjagen wie Brockdorf), Drohnen einsetzen, Lockdown ausrufen, Todesspritze verordnen, Deutschland in 5km Sektoren unterteilen, Supermärkte schließen, Lebensmittel verknappen, Menschen hungern lassen, Ausgangssperren verordnen, Konzentrationslager für Corona positive errichten, euch eure Kinder wegnehmen und ihr Blut abzapfen“, so Hildmann.

„Ich werde Reichskanzler“

Darüber, dass Hildmann bedenkliche „politische“ Ambitionen hat, lässt er keinen Zweifel. „Ich werde Reichskanzler und du Kultusminister Xavier wenn wir den Friedensvertrag haben und DAS DEUTSCHE Reich wieder handlungsfähig ist“, schrieb er seinem Kumpel Xavier Naidoo via Telegram. Dem schien der Vorschlag durchaus zu gefallen – er postete die Nachricht ebenfalls auf seinem Kanal.