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Haus von Neil Young von Waldbränden zerstört – Attacke auf Trump


Wie viele andere Kalifornier auch hat Neil Young sein Anwesen durch die heftigen Waldbrände verloren, die derzeit den Bundesstaat heimsuchen. Auf seiner eigenen Website bestätigte der Musiker den Verlust seines Hauses in Malibu und schrieb, dass es am Wochenende niedergebrannt sei.

Young, bekannt dafür, nicht um den heißen Brei herumzureden, wandelte seine Trauer um das verlorene Hab und Gut auch gleich in eine feurige Wutrede gegen Donald Trump, der zuletzt auf Twitter über die Verwaltung Kaliforniens ätzte, sie habe in der laufenden Krise wenig bis gar nichts richtig gemacht.

Neil Young: „Es ist Zeit für eine Abrechnung mit diesem Anführer“

Young: „Kalifornien ist verwundbar – nicht wegen seiner schlechten Forstwirtschaft, wie DT (unser sogenannter Präsident) uns glauben machen will. Tatsächlich ist dies kein Waldbrand, der weiter wütet, während ich dies schreibe. Wir sind verwundbar wegen des Klimawandels; die extremen Wetterereignisse und unsere anhaltende Dürre sind Teil davon.“

Der Klimawandel ist für den Songwriter keine Theorie, sondern Realität – und Trump anscheinend zu borniert, das zu erkennen. „Unsere Temperaturen hier sind höher denn je, wir haben den heißesten Sommer seit es Aufzeichnungen dazu gibt“, machte Young deutlich. „Es ist wirklich Zeit für eine Abrechnung mit diesem ungeeigneten Anführer. Vielleicht kann unser neuer Kongress helfen. Das hoffe ich sehr.“

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Zum Abschluss seiner ausführlichen Gedanken stellte Young klar: „Stellen Sie sich einen Führer vor, der sich der Wissenschaft widersetzt und sagt, dass deren Lösungsvorschläge nicht Teil seiner Entscheidungen in unserem Namen sein sollten. Stellen Sie sich einen Führer vor, der sich mehr um seine eigene Meinung kümmert als um die Menschen, von denen er gewählt wurde. (…) Und nun stellen Sie sich einen echten Anführer im Vergleich dazu vor.“


Donald Trump posiert mit Bibel vor Kirche – US-Bischöfin distanziert sich

Donald Trump, der am Höhepunkt der Demonstrationen wegen der Ermordung George Floyds vor einer Kirche steht, und, den Blick in die Kamera gerichtet, eine Bibel hochhält: Dass der US-Präsident mit diesem Pressefoto wohl nur bei seinen ganz hartgesottenen Anhängern für Begeisterung sorgen würde, ist keine besondere Überraschung. Trump hatte nach einer Rede auf dem Rasen des Weißen Hauses am 01. Juni die nahegelegene Kirche St. Johns für ein Fotoshooting mit der Presse genutzt. „All are welcome“ steht auf der Ankündigungstafel des Gotteshauses, vor der sich der Präsident aufgestellt hatte. Offensichtlich trifft das nicht ganz zu: Die Bischöfin der Episkopalkirche, Mariann…
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