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Netflix: Das sind die derzeit besten und gruseligsten Horror-Filme

Die Tage werden kürzer, der Himmel grauer und kühlere Temperaturen sorgen dafür, dass man sich am liebsten für die nächsten Monate im Bett verkriechen würde. Der perfekte Zeitpunkt also, um sich in den eigenen vier Wänden – am besten in angenehmer Gesellschaft – mal wieder so richtig schön zu gruseln. Horrorfilme gibt es zuhauf, auf Streaming-Plattformen wie Netflix sogar ganz bequem auf Abruf im Abo. Leider ist jedoch nicht alles aus diesem mannigfaltigen Angebot auch Ihre Zeit wert.

Ob zu Halloween oder einfach für die wohlig-schaurige Gänsehaut zwischendurch: Wir zeigen Ihnen hier, welche Horrorfilme sich auf Netflix wirklich lohnen.

Es

Mit Remakes von beliebten Filmklassikern ist das immer so eine Sache: Auf der einen Seite besteht eine allgemeine Abneigung gegen alles, was unsere Jugenderinnerungen verfälschen könnte. Auf der anderen Seite machen Neuverfilmungen den bekannten Stoff häufig einem neuen Publikum zugänglich und schenken ihm so neues Leben. Das 2017 erschienene „Es“-Remake kam sowohl bei King-Fans als auch der jüngeren Generation erstaunlich gut an. Grund dafür könnte unter anderem der ausgezeichnete Cast aus aufstrebenden Jungschauspielern (Finn Wolfhard, Sophia Lillis, Jaeden Martell) und einem schaurig guten Bill Skarsgård als Albtraum-Clown Pennywise sein.

Ich Seh Ich Seh

„Ich Seh Ich Seh“ ist der beklemmende Debütschocker des österreichischen Produzenten-Duos Veronika Franz und Severin Fiala. Weil darin nichts so ist, wie es zunächst scheint, hier nur die knappe Rahmenhandlung: Die Zwillinge Lukas und Elias wohnen mit ihrer Mutter in einem abgelegenen Haus, wo diese sich von einer Operation und einem Unfall zu erholen scheint. Je weiter die Handlung voranschreitet, umso mehr zweifeln die Jungen jedoch an der wahren Identität der ihnen sonst so vertrauten Frau. „Ich Seh Ich Seh“ beginnt ganz leise und endet schließlich im absoluten Psychoterror, der einen auch nach Ende des Films so schnell nicht loslässt.

The Invitation

Noch immer gequält vom Tod seines Sohnes folgt Will mit seiner neuen Freundin der Dinner-Einladung seiner Ex-Frau Eden. Von Wills eigener schmerzhaften Trauerbewältigung abgesehen, scheinen auch die anderen Gäste sich im Laufe des Abends höchst seltsam zu benehmen. Und was hat es mit der ominösen Selbsthilfegruppe „The Invitation“ auf sich? Karyn Kusamas Horrorthriller aus dem Jahr 2015 schafft es nicht nur, die Spannungskurve konsequent aufrecht zu erhalten, sondern stellt außerdem einige interessante Fragen zu sensiblen Themen wie Trauer, Depression und Schuld.

The Cabin in the Woods

Eine Gruppe Teenager möchte das Wochenende in einer abgelegenen Hütte im Wald verbringen und sieht sich plötzlich mit einer Reihe schauriger Vorkommnisse konfrontiert. Was wie klingt die Prämisse eines 08/15-Teen-Slashers klingt, ist tatsächlich eine clevere Parodie auf ebenjenes Genre, das in den Neunzigern zum Mainstream avancierte. Joss Whedon und Drew Goddard bedienen sich darin an sämtlichen Genre-Klischees und verpacken diese in eine inhaltlich kohärente Geschichte, die mit einem unterhaltsamen Plot-Twist daherkommt.

28 Days Later

„28 Days Later“ erschien 2003 und begleitet den von Cillian Murphy gespielten Jim, der zu Beginn des Films aus einem Koma erwacht und feststellen muss, dass die ihm bis dato vertraute Welt 28 Tage zuvor von einer Zombie-Invasion heimgesucht wurde. Wegen seiner extrem agilen und deshalb umso bedrohlicheren „Zombies“ (manche Fans bevorzugen nach wie vor den Begriff „Infizierte“) wird der Filmreihe häufig nachgesagt, sie habe das Genre revolutioniert. Übrigens: Der Nachfolger „28 Weeks Later“ ist ebenfalls auf Netflix zu finden. Und auch der langersehnte dritte Teil der Saga soll inzwischen in Planung sein.

The Ritual

Ähnlich wie bei „The Cabin in the Woods“ klingt auch die Rahmenhandlung von „The Ritual“ zunächst wenig innovativ. Vier Männer reisen nach dem Tod ihres gemeinsamen Freundes nach Schweden, um diesem mit einem Trip in die Wildnis die letzte Ehre zu erweisen. Dabei müssen sie jedoch schon bald feststellen, dass sie sich nicht alleine im Wald befinden und ihr Begleiter ihnen alles andere als wohlgesonnen ist. Während bei „The Ritual“ mit Sicherheit von keinem Meisterwerk die Rede sein kann, so sorgen das düstere skandinavische Setting, nebulöse Traumsequenzen und die allgegenwärtige Angst der Gejagten doch für ein kurzweiliges Gruselvergnügen.

Das Spiel

Neben „Es“ hat es auch die King-Verfilmung „Das Spiel“ auf diese Liste geschafft. Darin versuchen die Eheleute Jessie und Gerald während eines Wochenendtrips ihrer zerrütteten Ehe mit Hilfe von Fesselspielchen neue Würze zu verleihen. Als Gerald jedoch (Achtung Spoiler!) bereits während des Vorspiels den Löffel abgibt, sieht sich die ans Bett gefesselte Jessie nicht nur mit einem ausgehungerten Hund und einem mysteriösen „Mondlicht-Mann“, sondern vor allem mit den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Still

Auch „Still“ greift mit der Home-Invasion-Trope ein bereits zuhauf behandeltes Genre auf und verleiht ihm einen neuen Anstrich. So ist es hier die taubstumme Maddie, die sich plötzlich gegen einen gewalttätigen Eindringling zur Wehr setzen und sich dabei komplett auf ihre verbliebenen Sinne verlassen muss. Das Katz-und-Maus-Spiel lebt in diesem Fall von einer ungewohnt cleveren Maus und einem Hin-und-Her, das beim Zuschauer immer wieder überraschend für Gänsehaut sorgt.

Blair Witch Project

Beim „Blair Witch Project“ handelt es sich nicht nur um einen absoluten Horrorklassiker; der 1999 veröffentlichte Found-Footage-Streifen über das Verschwinden dreier Filmstudenten lieferte außerdem die Blaupause für sämtliche ihm folgende Filme desselben Genres. Weil die Produzenten bereits vor dem offiziellen Release fiktive historische und virtuelle Dokumente fabrizierten, die die von ihnen behandelte Geschichte belegen sollten, glaubten in den Neunzigern tatsächlich zahlreiche Kinozuschauer, es handle sich bei dem Film um eine faktische Dokumentation. Heute wissen wir es besser, „Blair Witch Project“ bleibt dennoch ein absolutes Must-See.

Das Schweigen der Lämmer

Auch „Das Schweigen der Lämmer“ darf in einer Liste der besten Horrorfilme auf Netflix – ach, aller Zeiten – auf gar keinen Fall fehlen. Der 1991 erschienene Neo-Noir-Thriller lebt von den spannungsgeladenen Interaktionen zwischen FBI-Trainee Clarice Sterling (herrlich vielschichtig gespielt von der jungen Jodie Foster) und dem inhaftierten Kannibalen Hannibal Lecter, der von einem ebenso brillanten Anthony Hopkins zum Leben erweckt wird. Mit Lecters Hilfe versucht Sterling dabei der Identität des aktiven Serienkillers „Buffalo Bill“ auf die Spur zu kommen, ohne dem hochintelligenten Gefangenen im Zuge der Ermittlungen zu viel von sich selbst preis zu geben. Spannend bis zur letzten Minute!

Orphan – Das Waisenkind

Erwähnenswert, weil gerade wieder hoch relevant: Die Geschichte eines rätselhaften Waisenkindes, das sich in eine nichtsahnende Familie einschleicht und dort Stück für Stück für Zwietracht und Grauen sorgt. Der 2009 erschienene Psycho-Horror-Thriller mit Vera Farmiga erinnert stark an den aktuell diskutierten Fall der (angeblich) ukrainischen Waise Natalia Grace, deren Adoptiveltern sich seit Ende September 2019 wegen Kindesvernachlässigung vor Gericht verantworten müssen. „Orphan“ fügt dem ohnehin schon schaurigen Material eine Reihe zusätzlicher Creep-Momente bei und wurde deshalb im Nachhinein von einigen Agenturen für seine Stigmatisierung des Adoptionsprozesses kritisiert.

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