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Ozzy Osbourne über COVID-19: „Wenn ich mich infiziere, bin ich geliefert“


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Rocklegende Ozzy Osbourne teilte mit, dass es um die Gesundheit seiner Atemwege nicht so gut stünde. Sich mit dem Coronavirus anzustecken wäre für ihn mehr als nur riskant. Er gehöre wegen seinem Lungenemphysem zur Risikogruppe.

Über die letzten Jahre erholte sich der Rocker von einem Unfall und unzähligen Erkrankungen. Nun hat sich in seiner Lunge ein Emphysem gebildet. Seine Lungenbläschen, an denen der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid stattfindet, sind teilweise zerstört und überdehnt, so dass ihre innere Oberfläche verkleinert ist und ihm das Atmen manchmal schwerfällt. „Wenn ich mich infiziere, bin ich geliefert“, sagte er gegenüber „GQ“.

Als Osbourne in 2003 mit einem vierrädrigen Motorrad stürzte und sich  Brüche an Schlüsselbein, Rippen und Halswirbel zuzog, verlief der Heilungsprozess nicht wie gewollt. Seine Wirbelsäule hatte es hart getroffen, und so war er anfälliger für viele Krankheiten. „Ich könnte auf der Bühne stehen und plötzlich könnte ein scharfer Schock durch meinen Körper fahren“, sagt Osbourne über seinen gesundheitlichen Zustand.

Dass er selbst nicht jünger würde, verkompliziere die Dinge. „Wenn du 70 Jahre alt bist, öffnen sich die Schleusentore und es geht abwärts. Ich bin lange unbeschadet davon gekommen“, so Osbourne. Um sich nicht mit dem Coronavirus anzustecken, versuche der Rockstar sich in jedem Falle zu schützen. Wenn er raus ging, trage er eine Maske. Doch im Allgemeinen trage er nicht gern eine Maske, weshalb er eben nicht oft das Haus verlasse.

Im vergangen Monat machte Ozzy Osbourne Details zu seiner verschobenen Europa-Tour bekannt. „No More Tours 2“ soll im Januar 2022 starten. Am 18. September kündigte er eine neuaufgelegte Expanded Edition seines Soloalbums „Blizzard of Ozz“ an. Sein jüngstes Solo-Album „Ordinary Man“ veröffentlichte er im Februar 2020. Die neue Platte des ehemaligen Sängers von Black Sabbath war international ein Mega-Erfolg.


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Schon 2020 sprachen viele Experten davon, dass die Corona-Pandemie Live-Musik, wie wir sie kennen und lieben, bis Herbst 2021 unmöglich machen werde. Diese Vorhersage scheint sich zu bestätigen: Auch der US-Immunologe Anthony Fauci sprach jetzt laut der „New York Times“ davon, dass man das Ende der weitreichenden Beschränkungen für die Herbstmonate erwarten könne. Diese Einschätzung sei allerdings an eine wichtige Bedingung geknüpft. Anthony Fauci: Live-Musik könnte ab Herbst wieder möglich sein Wie der Experte am Samstag (09. Januar) in einer virtuellen Konferenz mit Personen aus dem Kunstsektor erklärte, müssten bis dahin zwischen 70 und 85 Prozent der Bevölkerung geimpft werden,…
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