Zakk Wylde enthüllt: Ozzy Osbourne wollte noch ein Album aufnehmen
Zakk Wylde verrät Ozzys letzten Plan: Noch einmal ins Studio, bevor alles endete. Eine emotionale Geschichte über Musik, Abschied und Freundschaft
Sein langjähriger Gitarrist und Weggefährte Zakk Wylde verrät letzte Geheimnisse des „Prince of Darkness“. Ozzy Osbourne kontaktierte Gitarrist Zakk Wylde nur wenige Tage nach dem letzten Black-Sabbath-Konzert im Juli in Birmingham – exakt 17 Tage, bevor der Musiker im Alter von 76 Jahren verstarb.
Das erzählte Wylde im Gespräch mit der amerikanischen Online-Plattform „NJ.com“. „Er hat mir geschrieben: ‘Zakk, lass uns noch eine Platte machen. Ich mochte es so sehr, als du damals in deiner Allman-Brothers- und Skynyrd-Phase warst, bei „No More Tears“. Es war heavy, aber melodisch, nicht einfach nur pummelig heavy.’“, erinnert sich Wylde. „Ich sagte nur: ‚Klar, Oz, was immer du willst.‘“
Rückblickend sieht der Gitarrist Osbournes Tod dennoch als einen Abschluss mit Würde: „Wir haben das Konzert gespielt, er hat sein Buch fertiggestellt, die Dokumentation wurde abgedreht – und dann meinte er einfach: ‚Ich bin raus.‘ Er hat alles erledigt, was er wollte.“
Letzte Jahre und Dokumentationen
Die letzten Lebensjahre von Ozzy Osbourne werden derzeit in gleich zwei Dokumentationen beleuchtet: „Ozzy: No Escape From Now“ (bei Paramount+) und „Sharon & Ozzy Osbourne: Coming Home“ (bei der BBC). Darin reflektiert der Rockveteran über seinen finalen Sabbath-Auftritt in Birmingham – eine Show, die er größtenteils sitzend bestreiten musste: „Das war verdammt frustrierend, weil ich eigentlich nur über die Bühne rennen wollte. Irgendwie demütigend. Andererseits auch ein großartiger Abschied.“
Ein letzter Abschied
Wylde, der aktuell mit den Hartkanten von Pantera auf Tour ist, blickt auf die letzten gemeinsamen Momente mit gemischten Gefühlen zurück. Der letzte Kontakt war eine Textnachricht von Osbourne: „Zakky, sorry, es war ein Wahnsinn backstage. Danke für alles. Ich liebe dich, Kumpel.“
Eine Nachricht, die zu seinem Abschied geworden ist.
Nach Osbournes Tod verschoben Pantera mehrere Konzerte, um Wylde und der Crew Zeit zum Trauern zu geben.