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PANEL 2019: Joan As Police Woman votet mit

Punk statt Violine

1970 im Küstenstädtchen Norwalk im US-Bundesstaat Connecticut geboren, begann der künstlerische Weg von Joan Wasser an der Boston University. Doch das klassische Musikstudium frustrierte sie schnell. Stattdessen entschloss sie sich zu dem ungewöhnlichen Schritt, ihre Fähigkeiten als Violinistin fortan in Punk-Bands anzuwenden. 1991 stieg sie bei der Indie-Rock-Formation The Dambuilders ein. Mitte der Neunziger lernte sie Jeff Buckley kennen, einen der besten Sänger und Songschreiber seiner Generation. Ihre Beziehung endete tragisch, als Buckley 1997 in einem Nebenarm des Mississippi River ertrank. Nach diesem schmerzlichen Verlust gründete Wasser mit Mitgliedern seiner Band das Projekt Black Beetle und nahm ein bisher unveröffentlichtes Album auf.

Jeff Buckley – einer der besten Sänger und Songschreiber seiner Generation

Ab 1999 spielte sie regelmäßig mit Antony And The Johnsons und wirkte unter anderem an deren schönstem Album „I Am A Bird Now“ (2005) mit. Ihre eigene künstlerische Stimme fand sie ein Jahr später auf „Real Life“, ihrem Debüt als Joan As Police Woman, das bereits alle typischen Merkmale aufwies, die ihr Werk charakterisieren sollten: Eine von so unterschiedlichen Künstlerinnen wie Aimee Mann, Nina Simone und Beth Gibbons beeinflusste Balladenkunst zwischen Soul, Pop, Jazz, Alternative-Rock und moderater Elektronik. Es folgten weitere wundervolle Platten wie „The Deep Field“ (2011) und „The Classic“ (2014), die Wasser als große Songschreiberin ausweisen. Zuletzt erschien das fabelhafte „Damned Devotion“ (2018) – ein Album voll sinnlicher, experimentierfreudiger, melodieverliebter Torch-Songs. Zudem wurden immer wieder ihre Talente als Instrumentalistin und Sängerin von u.a. von Elton John, Rufus Wainwright, Lou Reed, Lloyd Cole und Dave Gahan in Anspruch genommen.


HERO: Red Hot Chili Peppers-Bassist Flea über seinen Helden Neil Young

Im Werk von Neil Young gibt es einen Widerspruch. Er arbeitet so hart als Songwriter und hat so phänomenal viele perfekte Songs geschrieben. Und gleichzeitig ist es ihm scheißegal. Das liegt daran, dass es ihm um die Essenz geht, nicht darum, ob die Tonart stimmt oder irgendwas verzerrt ist oder nicht ganz sauber aufgenommen. Das ist ihm wurscht. Neil Young hat ganze Alben gemacht, die nicht gerade toll waren, aber statt zu der Formel zurückzukehren, die nachweislich funktioniert, zeigt er lieber, an welchem Punkt er sich gerade befindet. Das ist es, was einem so viel Respekt abnötigt – dass es…
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