Highlight: Jeff Buckleys Meisterwerk „Grace“: Hallelujah!

Jeff Buckley

Jeff Buckley haben wir außerdem gefunden in:



    Jeff Buckleys Musik lebt von seiner Improvisationsgabe und der weichen Stimme, die über mehrere Oktaven reicht. Er wurde eine wichtige Inspirationsquelle für andere Künstler, die ihm daraufhin eigene Songs widmeten. Neben seinen Eigenkompositionen war Buckley vor allem dafür bekannt, Stücke anderer Künstler so gekonnt zu covern, dass man sie für seine eigenen hielt. Mit dem Cover von Leonard Cohens „Hallelujah“ feierte Jeff Buckley seinen größten Erfolg. Sein zweites Studioalbum „My Sweetheart The Drunk“ konnte er aufgrund eines tödlichen Unfalls 1997 nicht mehr fertigstellen. Buckley ertrank am 29.05.1997 im Wolf River in Memphis, Tennessee.

    Der Sohn des Musikers Tim Buckley wurde 1966 in Anaheim, Kalifornien, unter dem Namen Jeffrey Scott Buckley geboren und studierte nach seinem High-School-Abschluss am Musicians Institute in Hollywood ein Jahr lang Musik.

    Erste öffentliche Aufmerksamkeit erlangte Jeff Buckley bei einem Gedenkkonzert für seinen Vater in der St. Ann’s Church in New York, als er drei von Tim Buckleys Songs interpretierte. Aus diesem Auftritt ging eine Zusammenarbeit mit Gary Lucas hervor, mit dem er die Songs „Mojo Pin“ und „Grace“ schrieb. Kurz darauf begann er, in verschiedenen Bars neben einigen Eigenkompositionen zahlreiche Coverversionen zu spielen und erhielt wenig später seinen ersten Plattenvertrag, aus dem sein Debüt- und einziges Studio-Album „Grace“ 1994 hervorging. Da sein eigenes Song-Material nicht ausreichte, wurden auch drei Coverversionen integriert, unter anderem das Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Mit dieser Interpretation erlangte Jeff Buckley seinen internationalen Durchbruch und noch heute wird er fälschlicherweise oft für den Autoren dieses Songs gehalten.

    Nach einer ausgiebigen Welttournee veröffentlichte Jeff Buckley ausschließlich Konzert-Mitschnitte, auf denen erneut zahlreiche Coverversionen enthalten waren. 1997 startete er dann seine „Phantom-Tour“, auf der er jeden Abend unter einem anderen Namen auftrat, um Material für ein neues Album auszuprobieren.

    Nachdem er in Memphis, Tennessee, mit den Arbeiten zu „My Sweetheart The Drunk“ begonnen hatte, ertrank er am 29.05.1997 im Wolf River, weil ihn die Bugwelle eines Schiffes unter Wasser zog. Die Vorarbeiten wurden von seiner Mutter Mary Guibert unter dem Namen „Sketches For My Sweetheart The Drunk“ als Doppelalbum herausgegeben.


    Zum Tod von Meisterregisseur Nicolas Roeg: Im Sog der Leidenschaften

    Nicolas Roeg war immer ein Außenseiter des Kinos geblieben. Fast könnte man sagen, dass er diesen Platz ganz bewusst verteidigt hatte vor den (allerdings spärlichen) Versuchen, ihn zum Klassiker des experimentellen Kinos zu erheben. In fast allen seinen Filmen porträtierte er ganz buchstäblich Außerirdische, Verstoßene, dem Höllensumpf der Gesellschaft entflohene Sonderlinge, die dem Ruf der Wildnis auf Gedeih und Verderb verfallen sind und zwanghaft nach ihrer Identität suchen. Natürlich kennt die ganze Welt „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ (1973), der im englischen Original so wundervoll wie weltabgewandt „Don’t Look Now“ heißt. Eine inzwischen kultisch verehrte und gespenstische Meditation über den…
    Weiterlesen
    Zur Startseite