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Paul McCartney fragt sich: Was wäre, wenn John Lennon nicht tot wäre?


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40 Jahre ist es nun mehr her, dass John Lennon an den Folgen einer Schussverletzung starb. Sein Freund und damaliger Bandkollege Paul McCartney hat den Tod seines Freundes bislang noch nicht verarbeiten. Im Interview mit „CBS Sunday Morning“ lässt er offen, was möglich gewesen wäre, wenn Lennon nicht ermordet worden wäre.

Für ihn gebe es keinen Zweifel, dass der Beatle, würde er noch am Leben sein, immer noch Songs schreiben würde. Aber dennoch bliebe die entscheidende Frage laut McCartney: „Wären wir jemals wieder als Beatles zusammengekommen? Ich weiß es nicht – wir wissen es nicht.“

Mark David Chapman erschoss John Lennon 1980 vor seinem Apartment in New York. 21 Jahre später starb George Harrison an Krebs, und so sind Ringo Starr und Paul McCartney die einzig überlebenden Mitglieder der Beatles.

Nicht zum ersten Mal geistert es McCartney im Kopf herum, ob die Beatles, nachdem sich ihre Wege 1969 trennten, jemals wieder gemeinsam auf der Bühne gestanden hätte. Doch ohne Lennon wäre es nicht gegangen, wie Macca kürzlich gegenüber der „Sunday Times“ betonte. Sie hatten als Band nach dem Tod ihres Bandkollegen eine „bewusste Entscheidung“ getroffen, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.

1970 erschien der erste Teil von McCartneys Solo-Projekt – 50 Jahre später vollendete er aus der Corona-Isolation heraus mit „McCartney III“ jene Trilogie. „Ich arbeitete nicht wie mit einer Band an dem Album, denn ich wusste, wie es klingen sollte und ich musste das auch niemandem mitteilen“, so McCartney gegenüber „CBS Sunday Morning“.

In der Isolation fehlte dem 78-Jährigen nicht einmal das Feedback eines Produzenten. Sein neustes Album tritt in die Fußstapfen von „Egypt Station“ (2018).


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