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Paul McCartney, Ringo Starr und Yoko Ono würdigen John Lennon zu seinem 40. Todestag


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40 Jahre ist es her, als John Lennon von einem wahnsinnig gewordenen Fan vor seinem Haus in New York erschossen wurde. Der damals 40-Jährige lebte dort mit seiner Frau Yoko Ono, die bis heute als Seelenverwandte des ehemaligen Beatle gilt. Neben ihr haben an seinem 40. Todestag auch Paul McCartney und Ringo Starr an ihren ermordeten Freund erinnert.

Yoko Ono nutzte den Todestag Lennons, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Dabei machte sie auf ein immer noch aktuelles Problem in den USA aufmerksam. In dem Beitrag, den Ono auf Twitter teilte, hob sie hervor, wie gravierend das Thema der Waffengewalt in den USA bis heute ist.

Dazu schrieb die 87-Jährige: „Der Tod eines geliebten Menschen ist eine aushöhlende Erfahrung. Nach 40 Jahren vermissen Sean, Julian und ich ihn immer noch.“ Darüber hinaus zitierte sie noch eine Zeile aus Lennons zeitloser Friedenshymne „Imagine.“

Für Paul McCartney überwiegen die guten Erinnerungen

 

Paul McCartney hingegen teilte ein Foto, das ihn mit Lennon an dem Ort zeigt, wo die beiden wohl am meisten gemeinsame Zeit verbrachten: im Aufnahmestudio. Der 78-Jährige schrieb dazu: „Ein trauriger, trauriger Tag, aber ich erinnere mich an meinen Freund John mit der großen Freude, die er der Welt gebracht hat. Ich werde immer stolz und glücklich sein, diesen unglaublichen Liverpooler gekannt und mit ihm gearbeitet zu haben.“ 

Auch Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr teilte ein Foto, das ihn mit Lennon zeigt. Starr forderte zudem alle Radiosender weltweit dazu auf, an diesem an Lennon mit dem den Beatles-Song „Strawberry Fields Forever“ zu erinnern.


„Yesterday“ von den Beatles: Nostalgisch-wehmütige Traummelodie

Paul McCartneys berühmteste Ballade steht im Guinness-Buch der Rekorde als der am häufigsten gecoverte Song aller Zeiten. Schon 1972 gab es 1.186 Versionen – von so unterschiedlichen Interpreten wie Frank Sinatra, Otis Redding oder Willie Nelson. Aber McCartneys Original –aufgenommen am 14. Juni 1965 in den Abbey Road Studios in London – bleibt die schönste und mutigste: ein ganz unverstelltes Gedicht von nostalgischer Wehmut, gesungen und umgesetzt mit berückender Eleganz. Kein anderer Beatle wirkte mit. Es brauchte keinen. George Martins melancholisches Streicherarrangement deckt die unteren Register ab, und Pauls fast geflüsterte Vocals hallen sehnsuchtsvoll durch die großen, dunklen Räume, wo…
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