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Pink lässt ihre Kinder im Holocaust-Mahnmal toben und kassiert bösen Shitstorm

Natürlich gehört für die meisten Musiker, die in der Hauptstadt auftreten ein kleines Touristen-Programm dazu. Manche Rockstars verschlägt es in eines der prächtigen Museen, einige nutzen die sündhafte Vielfalt des Berliner Nachtlebens aus (wie etwa Mick Jagger zuletzt).

Allerdings gibt es auch ein paar No-Gos, die man als Gast in Berlin erst einmal wissen muss, wenngleich sich eigentlich das meiste von selbst erklärt. Zum Beispiel sollte man das Holocaust-Mahnmal im Herzen der Stadt nicht als Abenteuerspielplatz nutzen. Pink postete am Wochenende rund um ihr Konzert im Berliner Olympiastadion allerdings auf ihrem Instagram-Account ein Foto, wie ihre Kinder munter an den Stelen vorbeitoben.

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Der Shitstorm ließ nicht auf sich warten

Die Musikerin bekam Hunderte erboste Kommentare unter dem Post, die sie als unverantwortliche Mutter und unbedarfte Amerikanerin ohne Sinn für die Fallstricke der Geschichte brandmarkten. Pink rechtfertigte sich direkt in ihrem Post, schrieb dazu:

„Diese beiden Kinder sind in Wirklichkeit jüdisch, so wie ich und die gesamte Familie meiner Mutter. Die Person, die dieses Kunstwerk produziert hat, wusste, dass Kinder Kinder sind, und für mich ist dies eine Feier des Lebens nach dem Tod. Bitte behaltet euren Hass und euer Urteil für euch.“

Die 39-Jährige sperrte anschließend die Kommentarfunktion, so sehr nahmen die kritischen und zum Teil hasserfüllten Botschaften zu. Inzwischen legte Pink auch noch einmal nach. Sie stellte bei Instagram ein Foto ihres Ehemanns Carey Hart auf einer bunten Luftmatratze im Pool ein. Dazu die Worte: „Nur eine freundliche Erinnerung an diejenigen von euch, die es brauchen: Es werden keine Kommentare mehr auf dieser Seite sein! (…) Viel Glück euch! Und an alle anderen: Ich werde euch immer lieben.“ Dazu noch einige Mittelfinger-Emojis.


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